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            <title>52. Landesjugendkongress: Alles</title>
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                <title>52. Landesjugendkongress: Alles</title>
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                        <title>X4: Kein Bock auf Krise - Europakampagne in Bayern</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir uns als GRÜNE JUGEND Bayern an der bisher größten Kampagne der GRÜNEN JUGEND zu einer EU-Wahl beteiligen. Entsprechend den Beschlüssen des Länderrats und des Bundeskongresses wollen wir die Kampagne in Bayern auf die Straße bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht erst mit der deutschen Zustimmung zur GEAS-Reform ist uns klar, dass die EU, gegründet als Wirtschaftsunion, sich zwar mit dem Titel „Friedensprojekt“ schmückt, aber keinen Halt vor unmenschlicher Abschottung macht. Zeitgleich gewinnen rechte Kräfte europaweit an Zulauf und der Kampf gegen anhaltende Kriege, soziale Ungleichheit und Waldbrände wird härter und härter. Eine humanitäre Reaktion der EU bleibt aus, stattdessen wird der Sozialstaat abgebaut und das Asylrecht unterwandert. Die Ampel ist längst auf den Zug mit aufgesprungen: Unmenschliche Abschiebungen und kaputtgesparte Kommunen sollen die Symptome heilen, die die unsoziale Politik der Regierung verursacht. Statt notwendige Zukunftsinvestitionen zu tätigen, spart Lindner Deutschland zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Deutschland sind die politischen Entwicklungen nicht rosig und der politische Diskurs rutscht nach Rechts. Daneben entbrannt eine inhumane Migrationsdebatte, in der sogar vom sozialdemokratischen Bundeskanzler unmenschliche Abschiebungen im großen Stil gefordert werden. Verschleiert wird in der Debatte allerdings, das die Ursache der verschleppten Integration nicht etwa in der zu großen Anzahl an Geflüchteten liegt, sondern an der desolaten finanziellen Lage von Kommunen, die mit der Unterbringung und Integration betraut sind. Unsere Forderung lautet deshalb eine ausreichende Finanzierung der Kommunen für Integration und Unterbringung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein Grund zur Europa-Euphorie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diese Krisen hinein folgt die Europawahl, bei der die bittere Realität die euphorischen Europahymnen längst eingeholt hat. In dieser Zeit ist für uns klar: Vor der Europawahl wollen wir als GRÜNE JUGEND Bayern als gesamter Verband für ein Europa kämpfen, das bei Menschenrechtsverletzungen nicht zuschaut, sondern aktiv einschreitet. Und für eine EU, die Menschenleben schützt und gegen Ausbeutung im globalen Süden kämpft, anstatt mit neoliberaler Wirtschaftspolitik Profite für EU-Unternehmen auf dem Rücken der Länder des globalen Südens ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lasst uns die Zeit nutzen, um mit dem ganzen Verband für ein Europa zu kämpfen, dass Menschenrechtsverletzungen nicht zuschaut, sondern aktiv einschreitet. Für eine EU, die Menschenleben schützt und Frieden für alle statt Profite für wenige bedeutet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein Bock auf Krise - Unsere Kampagne in Bayern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im nächsten Jahr wollen wir als GRÜNE JUGEND Bayern uns der Kampagne an Bundesebene anschließen und sie strategisch wie inhaltlich umsetzen. Wir bringen die Inhalte und Forderungen nach Bayern und tragen sie in die Breite. Durch unsere Kampagne im vergangen Jahr haben wir die inhaltlichen Grundsteine gelegt, auf die die Europakampagne aufbauen kann. Die Evaluation und Learnings nehmen wir mit, um die kommende Kampagne erfolgreich in die Kreisverbände zu führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand, den Trainer*innen und dem Team für die Europakampagne wird der Landesvorstand die Kreisverbände in der Umsetzung der Kampagne umfassend unterstützen. Alle Veranstaltungen der Landesebene werden innerhalb der Kampagnenzeit einen europäischen Bezug besitzen. Damit gewährleisten wir zum einen das Streuen wertvoller politischer Analysen, zum anderen die Vermittlung zentraler Methoden und die Vor-Ort-Betreuung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem Fahrplan für das nächste Jahr wollen wir in die Kampagne starten, die zeigt, dass wir zusammen in allen Kreisverbänden in Bayern bereit sind uns für ein solidarisches, klimagerechtes und soziales Europa einzusetzen. Veränderung ist möglich, wenn wir uns zusammenschließen. Dafür lohnt es sich jetzt zu kämpfen!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:32:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>X3: Klimaschutz heißt Klassenkampf</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Klimaschutz-heisst-Klassenkampf-59161</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Klimaschutz-heisst-Klassenkampf-59161</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ansteigender Meeresspiegel, Hitzewellen, Stürme, Dürren, Starkregenfälle. Die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels sind längst auch bei uns in Bayern angekommen. Der Sommer 2023 war global gesehen mit Abstand der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Klimakrise ist da und hat bereits heute immensen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Lebensgrundlagen und die steigende soziale Ungleichheit. Die Zeit drängt, wenn wir heute nicht endlich konsequent handeln, werden die Auswirkung immer verheerender sein. Konsequenter Klimaschutz muss endlich Priorität haben und muss alle Menschen nach ihren individuellen Möglichkeiten berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaneutralität jetzt!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Kampagne haben wir deshalb klar gemacht: Wir fordern ein klimaneutrales Bayern jetzt und dass alle dazu erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden. Verzögerungstaktiken oder klimaschädliches Handeln verurteilen wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Es braucht ein kurzfristiges Umschwenken in allen Bereichen. So muss etwa die Energieversorgung klimaneutral passieren. Dazu zählt der Ausstieg aus der Kohleverstromung und das Abschaffen der 10-H-Regel für Windräder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen eine Verkehrswende, in der wir den Öffentlichen Personennahverkehr so gut ausbauen, dass er überall zu einer Alternative wird und fordern, ihn kostenlos anzubieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Krise hat System</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen aber auch, dass im kapitalistischen System immer die Profitmaximierung an oberster Stelle steht. Dadurch ist der Wachstumszwang Teil des Systems und mit ihm einhergehend der steigende Ressourcenverbrauch. Wachstum und Ressourcenverbrauch lassen sich nicht vollends entkoppeln, sodass weiteres Wachstum immer steigenden Ressourcenverbrauch zur Folge hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb ist für uns klar: Im Kapitalismus ist Klimaneutralität nicht möglich. Der Kapitalismus kann deshalb keine Zukunft haben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz muss solidarisch sein</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der CO2-Fußabdruck – eine Erfindung des Mineralölkonzerns BP – ist nur ein Beispiel dafür, wie Klimaschutz zur Aufgabe des*der Einzelnen gemacht werden soll. Während Hauptursachen nicht systemisch entschärft werden, soll der Verzicht aufs Auto und bestimmte Lebensmittel die Sache richten. Dem stellen wir uns entgegen: Notwendiger Klimaschutz funktioniert nicht, wenn Menschen alleine gelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bekämpfung der Klimakrise darf nicht zur Mehrbelastung der Mehrheit führen, sondern kann nur mit einer Umverteilung der Gewinne funktionieren, denn während das Geld am Ende des Monats knapp wird, weil Strompreise steigen, streichen Energieunternehmen Milliardengewinne ein. Deswegen fordern wir die konsequente Umsetzung des Klimagelds, damit wirklich alle profitieren. Auch der für den Klimaschutz notwendige ÖPNV muss nicht nur kostenlos sein, sondern auch ausgebaut sein – damit Nachts nach der Party auch ein Bus regelmäßig ins Land fährt. Da, wo Individualverkehr nötig ist, muss dieser bezahlbar und klimaneutral werden. Teilhabe muss klimaneutral sein und Klimaschutz muss Teilhabe bedeuten. Wir spielen die Bedürfnisse der Menschen nicht gegen konsequenten Klimaschutz aus, sondern wissen: Es gibt genug Geld für alle und für Klimaschutz, es ist nur falsch verteilt. Wer das System verändert und umverteilt, hilft dem Kassierer und der Krankenpflegerin, statt sie für Klimaschutz zurückzulassen.<br>
Unternehmen, die nicht auf erneuerbare Energien umsteigen, werden zu Strafzahlungen verpflichtet, die in den Umbau des Systems investiert werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz ist Klassenkampf</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise kann nicht von wenigen Menschen alleine besiegt werden. Für den Kampf braucht es alle Menschen, die von der Klimakrise betroffen sind: Die Arbeitende Klasse. Deshalb kann es keine Lösung sein, den Kohleausstieg zu fordern, ohne den Beschäftigten eine Alternative anzubieten und deswegen dürfen wir nicht verschiedene Interessen gegeneinander ausspielen. Die Klimakrise zu stoppen, gelingt uns nur, wenn wir mit den Arbeiter*innen und den Gewerkschaften gemeinsam für Klimaneutralität streiten. Niemand darf Angst um seinen Arbeitsplatz und deshalb um seine Existenz haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb stellen wir uns hinter Bündnisse, die versuchen, die Kämpfe zu vereinen. Wir unterstützen Wir fahren zusammen – ein Bündnis aus ver.di und Fridays for Future – für eine echt Verkehrswende. Den gemeinsamen Einsatz für mehr Klimaschutz und bessere Arbeitsbedingungen im Nahverkehr halten wir für den richtigen Weg. Wir als GRÜNE JUGEND Bayern stellen uns solidarisch an ihre Seite und unterstützen, wo wir können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise stellt eine große Bedrohung für uns alle dar. Deshalb gilt es jetzt zu handeln. In den letzten Jahren haben wir erlebt, dass auch eine Grüne Regierungsbeteiligung keine Wunder vollbringen kann und dass der Druck von jungen Menschen alleine nicht hilft. Deshalb gilt es nun, sich breit zu organisieren. Mit der Breite der Gesellschaft wollen wir zeigen: Wir fordern Klimaschutz und Klimaschutz ist Klassenkampf!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:32:10 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>X3: Klimaschutz heißt Klassenkampf</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/67441</link>
                        <author>Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern (dort beschlossen am: 27.10.2023)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/67441</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ansteigender Meeresspiegel, Hitzewellen, Stürme, Dürren, Starkregenfälle. Die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels sind längst auch bei uns in Bayern angekommen. Der Sommer 2023 war global gesehen mit Abstand der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Klimakrise ist da und hat bereits heute immensen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Lebensgrundlagen und die steigende soziale Ungleichheit. Die Zeit drängt, wenn wir heute nicht endlich konsequent handeln, werden die Auswirkung immer verheerender sein. Konsequenter Klimaschutz muss endlich Priorität haben und muss alle Menschen nach ihren individuellen Möglichkeiten berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaneutralität jetzt!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Kampagne haben wir deshalb klar gemacht: Wir fordern ein klimaneutrales Bayern jetzt und dass alle dazu erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden. Verzögerungstaktiken oder klimaschädliches Handeln verurteilen wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Es braucht ein kurzfristiges Umschwenken in allen Bereichen. So muss etwa die Energieversorgung klimaneutral passieren. Dazu zählt der Ausstieg aus der Kohleverstromung und das Abschaffen der 10-H-Regel für Windräder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen eine Verkehrswende, in der wir den Öffentlichen Personennahverkehr so gut ausbauen, dass er überall zu einer Alternative wird und fordern, ihn kostenlos anzubieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Krise hat System</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen aber auch, dass im kapitalistischen System immer die Profitmaximierung an oberster Stelle steht. Dadurch ist der Wachstumszwang Teil des Systems und mit ihm einhergehend der steigende Ressourcenverbrauch. Wachstum und Ressourcenverbrauch lassen sich nicht vollends entkoppeln, sodass weiteres Wachstum immer steigenden Ressourcenverbrauch zur Folge hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb ist für uns klar: Im Kapitalismus ist Klimaneutralität nicht möglich. Der Kapitalismus kann deshalb keine Zukunft haben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz muss solidarisch sein</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der CO2-Fußabdruck – eine Erfindung des Mineralölkonzerns BP – ist nur ein Beispiel dafür, wie Klimaschutz zur Aufgabe des*der Einzelnen gemacht werden soll. Während Hauptursachen nicht systemisch entschärft werden, soll der Verzicht aufs Auto und bestimmte Lebensmittel die Sache richten. Dem stellen wir uns entgegen: Notwendiger Klimaschutz funktioniert nicht, wenn Menschen alleine gelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bekämpfung der Klimakrise darf nicht zur Mehrbelastung der Mehrheit führen, sondern kann nur mit einer Umverteilung der Gewinne funktionieren, denn während das Geld am Ende des Monats knapp wird, weil Strompreise steigen, streichen Energieunternehmen Milliardengewinne ein. Deswegen fordern wir die konsequente Umsetzung des Klimagelds, damit wirklich alle profitieren. Auch der für den Klimaschutz notwendige ÖPNV muss nicht nur kostenlos sein, sondern auch ausgebaut sein – damit Nachts nach der Party auch ein Bus regelmäßig ins Land fährt. Da, wo Individualverkehr nötig ist, muss dieser bezahlbar und klimaneutral werden. Teilhabe muss klimaneutral sein und Klimaschutz muss Teilhabe bedeuten. Wir spielen die Bedürfnisse der Menschen nicht gegen konsequenten Klimaschutz aus, sondern wissen: Es gibt genug Geld für alle und für Klimaschutz, es ist nur falsch verteilt. Wer das System verändert und umverteilt, hilft dem Kassierer und der Krankenpflegerin, statt sie für Klimaschutz zurückzulassen.<br>
Unternehmen, die nicht auf erneuerbare Energien umsteigen, werden zu Strafzahlungen verpflichtet, die in den Umbau des Systems investiert werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz ist Klassenkampf</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise kann nicht von wenigen Menschen alleine besiegt werden. Für den Kampf braucht es alle Menschen, die von der Klimakrise betroffen sind: Die Arbeitende Klasse. Deshalb kann es keine Lösung sein, den Kohleausstieg zu fordern, ohne den Beschäftigten eine Alternative anzubieten und deswegen dürfen wir nicht verschiedene Interessen gegeneinander ausspielen. Die Klimakrise zu stoppen, gelingt uns nur, wenn wir mit den Arbeiter*innen und den Gewerkschaften gemeinsam für Klimaneutralität streiten. Niemand darf Angst um seinen Arbeitsplatz und deshalb um seine Existenz haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb stellen wir uns hinter Bündnisse, die versuchen, die Kämpfe zu vereinen. Wir unterstützen Wir fahren zusammen – ein Bündnis aus ver.di und Fridays for Future – für eine echt Verkehrswende. Den gemeinsamen Einsatz für mehr Klimaschutz und bessere Arbeitsbedingungen im Nahverkehr halten wir für den richtigen Weg. Wir als GRÜNE JUGEND Bayern stellen uns solidarisch an ihre Seite und unterstützen, wo wir können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise stellt eine große Bedrohung für uns alle dar. Deshalb gilt es jetzt zu handeln. In den letzten Jahren haben wir erlebt, dass auch eine Grüne Regierungsbeteiligung keine Wunder vollbringen kann und dass der Druck von jungen Menschen alleine nicht hilft. Deshalb gilt es nun, sich breit zu organisieren. Mit der Breite der Gesellschaft wollen wir zeigen: Wir fordern Klimaschutz und Klimaschutz ist Klassenkampf!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:31:56 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>X2: Unsere Demokratie muss uns jeden Cent wert sein!</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Unsere-Demokratie-muss-uns-jeden-Cent-wert-sein-51231</link>
                        <author>Maximilian Meier, Alexander Spindler, Bernhard Schüßler (KV München)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Unsere-Demokratie-muss-uns-jeden-Cent-wert-sein-51231</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei den vergangenen bayerischen und hessischen Landtagswahlen haben über eine Million Menschen die in weiten Teilen rechtsextreme sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) gewählt. Bei den U18-Wahlen, einer Wahlsimulation des bayerischen Jugendrings, hat mehr als jede siebte junge Person der AfD seine Stimme gegeben. Die AfD verachtet unsere freiheitliche Demokratie und ihr rechtsextremes Gift sickert immer mehr in unsere Gesellschaft ein. Als antifaschistischer Verband besorgen uns Rekordwahlergebnisse der AfD daher zutiefst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass ausgerechnet eine Bundesregierung unter einer grünen Regierungsbeteiligung die finanzielle Förderung für die „Bundeszentrale für politische Bildung“ reduzieren möchte, halten wir demokratiepolitisch für verantwortungslos und falsch. Die Bundeszentrale für politische Bildung stärkt durch ihre Bildungsarbeit freiheitlich-demokratische Grundwerte und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um unsere Demokratie zu schützen. In Zeiten, in denen rechtsextreme Einstellungen durch die AfD zunehmend salonfähig gemacht werden und unsere Demokratie immer stärker bedrohen, sind finanzielle Kürzungen im Bereich der Demokratieförderung nicht nur gefährlich, sondern geradezu absurd. Wir als Grüne Jugend Bayern appellieren daher an Bündnis 90/Die Grünen, diese geplanten Haushaltskürzungen an unserer Demokratie bundespolitisch nicht mitzutragen und haushaltspolitisch neu zu verhandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin fordern wir angesichts des Erstarkens des Rechtsextremismus in Bayern politische Konsequenzen. Anstelle an unserer Demokratie zu sparen, müssen wir endlich mehr Geld in die Hand nehmen. Die bayerischen Landtagswahlen sind ein dringender Weckruf, mehr in politische Bildung und Demokratieförderung zu investieren. Aus diesem Grund fordern wir Bündnis 90/Die Grünen Bayern auf, sich auf Ebene der Landespolitik für eine bessere finanzielle Ausstattung der bayerischen Landeszentrale für politische Bildung und eine Verstärkung des Kampfs gegen den Rechtsextremismus einzusetzen. Besonders im ländlichen Raum müssen AfD und rechte Burschenschaften, die auch bei jungen Menschen zunehmend Anklang finden, zurückgedrängt werden. Unsere freiheitliche Demokratie muss uns jeden Cent wert sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:31:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>X1: Teilhabe, Inklusion sind Menschenrechte</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Teilhabe-Inklusion-sind-Menschenrechte-38178</link>
                        <author>Alexander Gleichauf (Grüne Jugend München)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Teilhabe-Inklusion-sind-Menschenrechte-38178</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine Mobilität für alle!<br><br>
Über die Hälfte unserer Bahnhöfe in Bayern sind immer noch nicht barrierefrei. Umständliche Fahrten, um an Bahnsteigen mit Aufzügen anzukommen, Fahrtinformationen nur in Schriftform, kaum Rampen und wenig Sitzmöglichkeiten, fehlende Leitstreifen und vieles mehr: Diese Probleme sind nur ein Ausschnitt aus der Realität der Bahnhöfe, Tramstationen und Bushaltestellen in ganz Bayern.<br><br>
Ein richtiger Aus- und Umbau des ÖPNV muss Mobilität immer barrierefrei und für alle ermöglichen. Während Milliarden in den Autobahnausbau investiert werden, fällt ein sozial gerechter Ausbau des ÖPNV hinten runter. Das ist gerade für die Menschen bitter, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Auch hier geraten kaputtgesparte Kommunen an ihre Grenzen: Bund und Freistaat müssen hier dringend Mittel zur Verfügung stellen, statt dringend notwendige Investitionen zu blockieren.<br><br>
Echte Teilhabe heißt auch, einfache und sichere Mobilität zu garantieren. Dazu gehört ein kostenfreier ÖPNV genauso wie ein barrierefreier. Als GRÜNE JUGEND Bayern setzen wir uns deswegen für den schnellstmöglichen Aus- und Umbau des Nah- und Fernverkehrsangebots in Bayern ein. Dabei muss die Staatsregierung vor allem in eine barrierefreie Fahrzeugflotte investieren und den Kommunen die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, um den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen und der Fahrzeuge im ÖPNV gewährleisten zu können. Aber auch der Bund steht in der Pflicht. Die Deutsche Bahn muss im Fernverkehr barrierefreie Fahrzeuge einsetzen und die DB InfraGO AG muss alle Bahnhöfe in Bayern barrierefrei ausbauen und ausstatten. Schluss mit Sparpolitik – her mit barrierefreier Mobilität – und zwar bis spätestens 2030!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:18:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>I1: Nazis raus aus den Parlamenten!</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/daniel-halemba-mdl-der-afd-muss-zurucktreten-10769</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/daniel-halemba-mdl-der-afd-muss-zurucktreten-10769</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Erstarken rechter Positionen und rechter Parteien wie der AfD ist besorgniserregend. Auch die bayerischen Landtagswahlen haben gezeigt, dass der Zuspruch für rechte Politik wächst. Zeitgleich mehren sich die Beispiele für die extreme Gesinnung der AfD.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der neu gewählte AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba wurde am 30. Oktober festgenommen, nachdem er mit einem Haftbefehl wegen Verdunklungsgefahr bereits einige Tage lang gesucht worden war. Ursache hierfür ist der &quot;Verdacht der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen&quot;. Einen Tag später wurden die genauen Vorwürfe bekannt: Halemba wird vorgeworfen, an der Wand in seinem Zimmer einen gedruckten und mit SS-Runen unterschriebenen Befehl Heinrich Himmlers hängen gehabt zu haben; zudem soll er mit &quot;Sieg Heil&quot; in einem Gästebuch unterschrieben haben. In seiner Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg wurden außerdem weitere NS-Devotionalien sowie mehrere Waffen gefunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Folge solidarisierte sich sowohl die AfD Bayern, als auch die Junge Alternative breit mit Halemba. Es wurde dabei u.a. versucht, die Justiz zu delegitimieren und Halemba als eine Art Märtyrer darzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Völlig unabhängig von der strafrechtlichen Relevanz der Vorwürfe zeigt der Vorfall, dass bei der AfD inzwischen sogar die offensichtliche Verherrlichung des Nationalsozialismus begrüßt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Fall Halemba ist eine weitere Eskalation in der lang ersichtlich rechten Weltanschauung der Partei. Für uns ist jedoch klar: Wer sich positiv auf den Organisator der Shoa Heinrich Himmler und das NS-Regime bezieht, oder dies in den eigenen Reihen toleriert, ist eine Gefahr für unsere Demokratie, unsere Sicherheit und das gesellschaftliche Zusammenleben.<br>
Alle demokratischen Parteien sind aufgerufen, sich gegen den Rechtsruck im Land klar zu positionieren und ihm aktiv entgegen zu wirken. Das Aufgreifen rechter Positionen und narrative oder gar die Zusammenarbeit mit der AfD ist mit dem Schutz der Demokratie nicht vereinbar. Wir verurteilen Vorstoße und Entwicklungen in diese Richtung scharf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Bayern fordert deswegen Daniel Halemba auf, sein Landtagsmandat mit sofortiger Wirkung niederzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus muss das Innenministerium in Bezug auf die Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg aktiv werden und ein Vereinsverbot ernsthaft prüfen.Mindestens aber muss die Gemeinnützigkeit des Vereins aberkannt werden. Es ist aufgrund der aufgefundenen Gegenstände sehr wahrscheinlich, dass die Burschenschaft sich aktiv gegen die Demokratie und die im Grundgesetz verankerten Menschenrechte stellt. Dies kann nicht geduldet werden!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung der Dringlichkeit: Die konkreten Vorwürfe gegen Halemba wurden erst nach Antragsschluss bekannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inhaltliche Begründung: erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:17:41 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>I1: Nazis raus aus den Parlamenten!</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/67436</link>
                        <author>Sebastian Hansen, Katharina Pause, Lilli Grosch, Marvin Bauersfeld, Jannik Nörpel, Anna Kock, Mathilda Oechslein, Florian Wunderle, Theresa Kunzelmann, Hannah Oschmann (dort beschlossen am: 07.11.2023)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/67436</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Erstarken rechter Positionen und rechter Parteien wie der AfD ist besorgniserregend. Auch die bayerischen Landtagswahlen haben gezeigt, dass der Zuspruch für rechte Politik wächst. Zeitgleich mehren sich die Beispiele für die extreme Gesinnung der AfD.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der neu gewählte AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba wurde am 30. Oktober festgenommen, nachdem er mit einem Haftbefehl wegen Verdunklungsgefahr bereits einige Tage lang gesucht worden war. Ursache hierfür ist der &quot;Verdacht der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen&quot;. Einen Tag später wurden die genauen Vorwürfe bekannt: Halemba wird vorgeworfen, an der Wand in seinem Zimmer einen gedruckten und mit SS-Runen unterschriebenen Befehl Heinrich Himmlers hängen gehabt zu haben; zudem soll er mit &quot;Sieg Heil&quot; in einem Gästebuch unterschrieben haben. In seiner Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg wurden außerdem weitere NS-Devotionalien sowie mehrere Waffen gefunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Folge solidarisierte sich sowohl die AfD Bayern, als auch die Junge Alternative breit mit Halemba. Es wurde dabei u.a. versucht, die Justiz zu delegitimieren und Halemba als eine Art Märtyrer darzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Völlig unabhängig von der strafrechtlichen Relevanz der Vorwürfe zeigt der Vorfall, dass bei der AfD inzwischen sogar die offensichtliche Verherrlichung des Nationalsozialismus begrüßt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Fall Halemba ist eine weitere Eskalation in der lang ersichtlich rechten Weltanschauung der Partei. Für uns ist jedoch klar: Wer sich positiv auf den Organisator der Shoa Heinrich Himmler und das NS-Regime bezieht, oder dies in den eigenen Reihen toleriert, ist eine Gefahr für unsere Demokratie, unsere Sicherheit und das gesellschaftliche Zusammenleben.<br>
Alle demokratischen Parteien sind aufgerufen, sich gegen den Rechtsruck im Land klar zu positionieren und ihm aktiv entgegen zu wirken. Das Aufgreifen rechter Positionen und narrative oder gar die Zusammenarbeit mit der AfD ist mit dem Schutz der Demokratie nicht vereinbar. Wir verurteilen Vorstoße und Entwicklungen in diese Richtung scharf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Bayern fordert deswegen Daniel Halemba auf, sein Landtagsmandat mit sofortiger Wirkung niederzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus muss das Innenministerium in Bezug auf die Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg aktiv werden und ein Vereinsverbot ernsthaft prüfen.Mindestens aber muss die Gemeinnützigkeit des Vereins aberkannt werden. Es ist aufgrund der aufgefundenen Gegenstände sehr wahrscheinlich, dass die Burschenschaft sich aktiv gegen die Demokratie und die im Grundgesetz verankerten Menschenrechte stellt. Dies kann nicht geduldet werden!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung der Dringlichkeit: Die konkreten Vorwürfe gegen Halemba wurden erst nach Antragsschluss bekannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inhaltliche Begründung: erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:17:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P1: Und jetzt Linksrutsch - Arbeitsprogramm 2024</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/und-jetzt-linksrutsch-arbeitsprogramm-2024-36737</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/und-jetzt-linksrutsch-arbeitsprogramm-2024-36737</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bayern-kannst-du-gerecht-Kampagne ist vorbei, als GRÜNE JUGEND haben wir in vielen Punkten deutlich gemacht: Ein Weiter-So und einen Rechtsrutsch lehnen wir ab, wir stemmen uns gegen die Politik von gestern. Wir haben neue Mitglieder gewonnen, Erfahrungen in der Kampagnendurchführung gesammelt und den Verband professionalisiert. Auf der Arbeit des vergangenen Jahres wollen wir nun aufbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir angefangene Wege weitergehen, neue Mitglieder einbinden und unser gewonnenes Wissen und unsere gewonnenen Erfahrungen nutzen. Wir wollen in unseren Kreisverbänden aktiv sein und unseren Neumitgliedern einen Platz anbieten, an dem sie Politik mitgestalten können und wir wollen unser Wissen über Kampagnen einsetzen, um rund um die Europawahl wieder ein starkes Zeichen für linke Politik zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildungsarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir betrachten Bildungsarbeit als eine der wichtigen Säulen unserer politischen Arbeit und werden auch das kommende Jahr wieder dazu nutzen, unsere Analysen zu schärfen, sprechfähig zu werden und neues zu lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Schwerpunkte</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND werden wir im kommenden Jahr eine starke Europawahlkampagne fahren und deshalb wollen wir uns inhaltlich vorbereiten. Dazu legen wir den Schwerpunkt im ersten Halbjahr 2024 auf Europa und wollen uns in einer kritischen Analyse mit den Fehlern im System Europäische Union auseinandersetzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im zweiten Halbjahr wollen wir uns mit Utopien beschäftigen und uns die Frage stellen, wie eine Zukunft aussehen kann, in der wir das gute Leben für alle verwirklichen. Insbesondere wollen wir hier auch über Positionen zur wirtschaftlichen Lage debattieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Formate</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsarbeit muss in vielen verschiedenen Formaten stattfinden. Während wir weiterhin daran arbeiten, die Kreisverbände bei der Umsetzung von Bildungsarbeit vor Ort zu unterstützen, werden wir wieder zwei Landesjugendkongresse mit einem umfangreichen Bildungsangebot vorbereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Januar wollen wir ein Schwerpunktseminar planen, bei dem wir uns zwei Tage intensiv mit einem Thema auseinandersetzen werden. Für den Sommer planen wir ein mehrtägiges Bildungscamp.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben mehrtägigen Veranstaltungen auf Landesebene soll es auch dezentrale Angebote geben. Dazu zählen die Vorprogramme zu den Landesjugendkongressen oder Vorlagen für Workshops für ein Offenes Treffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der GRÜNEN JUGEND sollen alle Mitglieder Spaß an der Bildungsarbeit haben und etwas neues Lernen können. Deshalb wollen wir, wo möglich, verschiedene Workshop-Formate und verschiedene Workshop-Niveaus anbieten. Dazu wird das Bildungsteam die bisherigen Strukturen evaluieren und weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ausbildung von Multiplikator*innen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsarbeit in der GRÜNEN JUGEND Bayern muss über Multiplikator*innen funktionieren, die unsere Analysen in die Breite tragen können. Deshalb wollen wir bis Februar ein Konzept zur Ausbildung von Multiplikator*innen erarbeiten. Ziel ist die inhaltliche und methodische Ausbildung von 15 Menschen, die anschließend Bildungsangebote in Kreisverbänden in Bayern anbieten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits im kommenden Jahr sollen sie die Bildungsangebote der Grünen Jugend nach Möglichkeit mitgestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Antirassismus</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für das kommende Jahr wollen wir mit dem Team für Antirassistische Strategien auf den Erfahrungen aus diesem Jahr aufbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die erfolgreiche Vernetzung von migrantisierten Personen am Landesjugendkongress wollen wir fortsetzen und durch zusätzliche Online-Veranstaltungen erweitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einen Fokus wollen wir zudem auf die Förderung migrantisierter Mitglieder legen. Aus der Absage des Förderwochenendes im vergangenen Jahr wollen wir lernen und mit dem Team verschiedene Lösungsansätze durchsprechen. Auch eine Kooperation mit anderen Landesverbänden oder eine niedrigschwellige eintägige Veranstaltung wollen wir prüfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Umsetzung der Antirassistischen Strategie, die 2022 auf dem Bundeskongress beschlossen wurde, ist eine gesamtverbandliche Aufgabe. Deshalb wird das Team im kommenden Jahr eine Schulung für Kreisvorstände entwickeln und anbieten, die die Umsetzung auf Kreisebene thematisieren soll. In mehreren Terminen soll diese online stattfinden und so einen Beitrag zur Verbesserung der Verbandskultur leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>FINTA*-Förderung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Rechtsruck in unserer Gesellschaft ist es unerlässlich, weiterhin gegen das Patriarchat zu kämpfen und die Diskriminierung gegen Frauen, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen (im Folgenden FINTA*) zu stoppen. Hierfür arbeiten wir an der Umsetzung der bundesweiten Geschlechterstrategie und unterstützen die Kreisverbände bei feministischer Bildungsarbeit. Zusätzlich stellen wir auch auf Landesebene sicher, dass der gesamte Verband feministisch weitergebildet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die FINTA* Personen in unserem Verband sollen darüber hinaus eigene Förderungs- und Vernetzungsmöglichkeiten erhalten, die über feministische Bildung hinausgeht. Durch verschiedene Formate wie bspw. ein Bildungsseminar ausschließlich für FINTA* Personen zu einem ausgewählten Schwerpunktthema als auch Vernetzungsangebote auf Veranstaltungen der Landesebene sollen FINTA* Personen die Möglichkeit bekommen, sich thematisch weiterzubilden und durch Erfahrungsaustausch und Gemeinschaftsgefühl in ihrer politischen Arbeit gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verbandsarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Kampagne hat dazu beigetragen Strukturen zu festigen und neue Strukturen zu etablieren. Unser Verband hat deshalb die Möglichkeit schlagkräftig zu agieren. Gleichzeitig wollen wir unseren Verband weiterentwickeln und an neue Gegebenheiten anpassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>KV-LaVo-Werkstatt</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreisvorständevernetzungstreffen haben wir im vergangenen Jahr zu strategischen Orten weiterentwickelt. Die KV-LaVo-Werkstätten sind ein Ort, an dem die strategische Entwicklung unseres Verbandes eine Rolle spielt, ebenso wie die Weiterbildung und Vernetzung. Diese Veranstaltungen wollen wir auch weiterhin in diesem Rahmen nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Kreisverbände</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in dieser Kampagne haben wir wieder gemerkt: Die Ortsgruppen sind das Herzstück der Grünen Jugend. Nur mit den Kreisverbänden gemeinsam können wir Schlagkraft entwickeln und in die Breite wirken. Deshalb ist es uns auch in den nächsten Monaten wichtig, die Kreisverbände zu unterstützen, wo möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in diesem Jahr bieten wir wieder an, Kreisvorstände in ganz Bayern zu eintägigen Klausuren zu besuchen und dabei über den Kreisverband, die Arbeit im Vorstand und über die GRÜNE JUGEND zu sprechen. Dies ist ein weiterer Schritt in unserer Verbandsprofessionalisierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir das Gelernte aus unserer Bayern-kannst-du-gerecht-Kampagne nutzen und in eine schlagkräftige Europawahlkampagne umsetzen. Dazu wollen wir die Kreisverbände unterstützen, die richtigen Folgerungen aus unserer Kampagne zu ziehen und die Handlungsbedarfe umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Unterstützung der Kreisverbände wollen wir uns im kommenden Jahr auf zwei Dinge fokussieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zum einen wollen wir die Bildungsarbeit auf Kreisebene weiterentwickeln. Viele Menschen kommen zuerst auf Kreisebene in Kontakt mit der Grünen Jugend. Hier erfahren die meisten Menschen Bildungsarbeit und ihre politischen Wirkungsorte. Damit wir also viele Menschen mitnehmen können, brauchen wir gute Bildungsarbeit vor Ort. Wir wollen unsere Kreisvorstände deshalb in der Planung und Vorbereitung von Veranstaltungen schulen und so gute Bildungsarbeit in ganz Bayern ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zum anderen wollen wir unseren Fokus auf die Verbandskultur legen. Wir wollen mit unseren Kreisvorständen darüber sprechen, inwiefern es ihre Rolle ist, dafür zu sorgen, dass sich alle willkommen und wohl fühlen und wie sie das schaffen können. Insbesondere die Förderung von migrantisierten Menschen spielt dabei für uns eine Rolle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND braucht alle Kreisverbände, egal ob es vor Ort zwei aktive Mitglieder gibt oder 50. Deshalb wird der Landesvorstand im kommenden Jahr mit den ländlichen Kreisverbänden über Strategien sprechen, die eine Entwicklung der ländlichen Kreisverbände voranbringen. Ziel soll sein, Methoden zu entwickeln, die kleine Kreisverbände direkt umsetzen können und die Menschen vor Ort in ihrer Lebensrealität abholen. Wir wollen hierbei auch schauen, welche Ergebnisse sich auch auf mitgliederschwache städtische Kreisverbände anwenden lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch regelmäßige Rückmeldungen der Kreisverbände werden erfolgreiche Aktions- &amp; Veranstaltungsformate durch den Landesvorstand gesammelt und den KVs als Inspiration zur Verfügung gestellt. So besteht auch abseits des direkten Austausches bei GJ Bayern-weiten Events die Möglichkeit, voneinander zu lernen und zu profitieren.<br><br><br><br>
Für die politische Praxis und den Aufbau linker Mehrheiten wollen wir im kommenden Jahr Potenziale im Bereich des Organizing untersuchen. Wir wollen schauen, welche Schritte für uns sinnvoll und nutzbar sind und diese in verschiedenen Kreisverbänden testen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Teamstrukturen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Teams stellen eine gute Ausbildungs- und Einbringungsmöglichkeit dar, unterstützen den Landesvorstand und ermöglichen den Fokus auf verschiedene Bereiche. Deshalb wollen wir in den kommenden Monaten neue Teams einsetzen, die die alten Teams ablösen. Für dieses Jahr planen wir erneut eine Ausschreibung des Teams für Antirassistische Strategien und des Teams für Frauenförderung und Geschlechterstrategie. Das Bildungsteam werden wir beim Landesjugendkongress 2024-1 neu wählen. Im kommenden Jahr werden wir kein Redaktionsteam für den Einleger im Mitgliedermagazin „über:morgen“ mehr ausschreiben und wollen die freiwerdenden Kapazitäten für die Einrichtung eines Social-Media-Teams nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir bei der Arbeit mit den Teams im speziellen einen Fokus auf Ausbildung und Förderung der Teammitglieder legen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Kommunikation</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir unsere Kommunikationsstrukturen ordnen und effizient gestalten. Es soll eine klare Aufteilung geben, welche Informationen per Mail, welche per Channel und welche über Austauschgruppen verteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zwischen Landesvorstand und Kreisvorständen soll es regelmäßige Austauschrunden geben und es sollen amtsspezifische Vernetzungsrunden für Sprecher*innen, Schatzmeister*innen und politische Geschäftsführungen eingeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Awareness</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Awareness-Pool wird bis zum Jahreswechsel 2023/2024 ausgebildet und nimmt anschließend seine Arbeit auf. Durch diesen Schritt wollen wir die Awareness-Arbeit in der GRÜNEN JUGEND Bayern voranbringen und Unterstützung bei allen Veranstaltungen anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Finanzen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Bayern spüren wir die Inflation und die gesunkenen Fördermittel. Daraus folgt, im kommenden Jahr einen großen Fokus auf die Regulation der Einnahmen zu setzen, um eine langfristige Sicherung unserer Formate sichern zu können. Dazu gehören gesamtverbandliche Strategien zur möglichst effizienten Nutzung von vorhandenen Mitteln und der Ermittlung neuer Möglichkeiten, wie eine neue Spendenstrategie und das Erproben von Fundraising bei Verbänden und Unternehmen. Weiterhin sollen die Kreisverbände in ihrer Finanzplanung umfassender unterstützt werden, um Planungen zu ermöglichen und Auskunft über die finanzielle Stärke unseres Verbandes zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pat*innen-Programm des Bundesverbands wollen wir konsequent umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlichkeits- und Bündnisarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit wollen wir zum einen Themen setzen und den Diskurs mitbestimmen. Zum anderen wollen wir durch eine zielgerichtete Ansprache junge Menschen politisieren und dazu bewegen, sich uns anzuschließen. Deshalb werden wir unsere Öffentlichkeitsarbeit an unseren Zielgruppen ausrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserem Auftreten stemmen wir uns dem Rechtsruck in Bayern entschieden entgegen und fordern soziale Politik für die Menschen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Bündnisarbeit</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Grüne Jugend als linken Player in Bayern etablieren. Dazu wollen wir auf Landesebene Bündnisse mitgestalten und selbstverständlich als linke Bündnispartnerin wahrgenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu wollen wir auch in unseren Kreisverbänden als stabile Bündnispartnerin wahrgenommen werden, auf die sich andere Orgas verlassen können. Dabei wird der Landesvorstand die Kreisvorstände methodisch und strategisch schulen und beratend zur Seite stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Wirfahrenzusammen sehen wir viel Potenzial, da hier Klimabewegung und Arbeiter*innenbewegung zusammengedacht werden. Deshalb wollen wir dieses Bündnis aktiv unterstützen. Die Verbindung von Klima- und Klassenkämpfen wollen wir auch in anderen Bereichen unterstützen und zeigen uns solidarisch mit Streikenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Social Media Arbeit</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Einsetzung eines neuen Teams wollen wir unseren Social-Media-Auftritt professionalisieren. Ziel ist, abwechslungsreiche und inhaltlich starke Öffentlichkeitsarbeit auf verschiedenen Kanälen, wie Tiktok oder Instagram, zu machen. Den Fokus legen wir darauf, die Reichweite zu vergrößern und viele weitere junge Menschen zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Team wird gemeinsam mit dem Landesvorstand eine Schulung für die Social Media-Arbeit auf Kreisebene vorbereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Pressearbeit</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die während der Kampagne gewonnene Presseaufmerksamkeit wollen wir im nächsten Jahr aufrechterhalten. Dadurch wollen wir in der Öffentlichkeit gezielt unsere Positionen vertreten und in den politischen Diskurs in Bayern eingreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Europawahl-Kampagne</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr finden die Wahlen zum Europa-Parlament statt und diese werden wir als GRÜNE JUGEND mit einer eigenen Kampagne begleiten. Wir orientieren uns dabei an den strategischen Leitlinien, die der Bundesverband vorgibt und wenden diese auf Bayern an. Die Europakampagne wird vor allem von den Kreisverbänden getragen, der Landesvorstand übernimmt dadurch eine unterstützende Rolle und steht den Kreisvorständen bei Fragen und Aktionen zur Hilfe. Dabei bilden wir die vom Bundesverband ausgebildeten Trainer*innen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben Aktionen wollen wir auch einen Fokus auf Bildungsarbeit legen. Wir wollen unsere Analysen schärfen und dabei auch kritisch auf die EU schauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der Bayern-kannst-du-gerecht-Kampagne haben wir nun viele erfahrene Mitglieder im Verband, die mit Kampagnendurchführung vertraut sind. Das wollen wir nutzen, um tolle Aktionen auf die Beine zu stellen und Sichtbarkeit zu schaffen. Gleichzeitig wollen wir dafür sorgen, dass die Erfahrungen auch an neue Mitglieder weitergegeben werden und so unsere Kampagnenfähigkeit stetig ausbauen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 15:59:40 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P1: Und jetzt Linksrutsch - Arbeitsprogramm 2024</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/67432</link>
                        <author>Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern (dort beschlossen am: 27.10.2023)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/67432</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bayern-kannst-du-gerecht-Kampagne ist vorbei, als GRÜNE JUGEND haben wir in vielen Punkten deutlich gemacht: Ein Weiter-So und einen Rechtsrutsch lehnen wir ab, wir stemmen uns gegen die Politik von gestern. Wir haben neue Mitglieder gewonnen, Erfahrungen in der Kampagnendurchführung gesammelt und den Verband professionalisiert. Auf der Arbeit des vergangenen Jahres wollen wir nun aufbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir angefangene Wege weitergehen, neue Mitglieder einbinden und unser gewonnenes Wissen und unsere gewonnenen Erfahrungen nutzen. Wir wollen in unseren Kreisverbänden aktiv sein und unseren Neumitgliedern einen Platz anbieten, an dem sie Politik mitgestalten können und wir wollen unser Wissen über Kampagnen einsetzen, um rund um die Europawahl wieder ein starkes Zeichen für linke Politik zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildungsarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir betrachten Bildungsarbeit als eine der wichtigen Säulen unserer politischen Arbeit und werden auch das kommende Jahr wieder dazu nutzen, unsere Analysen zu schärfen, sprechfähig zu werden und neues zu lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Schwerpunkte</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND werden wir im kommenden Jahr eine starke Europawahlkampagne fahren und deshalb wollen wir uns inhaltlich vorbereiten. Dazu legen wir den Schwerpunkt im ersten Halbjahr 2024 auf Europa und wollen uns in einer kritischen Analyse mit den Fehlern im System Europäische Union auseinandersetzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im zweiten Halbjahr wollen wir uns mit Utopien beschäftigen und uns die Frage stellen, wie eine Zukunft aussehen kann, in der wir das gute Leben für alle verwirklichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Formate</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsarbeit muss in vielen verschiedenen Formaten stattfinden. Während wir weiterhin daran arbeiten, die Kreisverbände bei der Umsetzung von Bildungsarbeit vor Ort zu unterstützen, werden wir wieder zwei Landesjugendkongresse mit einem umfangreichen Bildungsangebot vorbereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Januar wollen wir ein Schwerpunktseminar planen, bei dem wir uns zwei Tage intensiv mit einem Thema auseinandersetzen werden. Für den Sommer planen wir ein mehrtägiges Bildungscamp.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben mehrtägigen Veranstaltungen auf Landesebene soll es auch dezentrale Angebote geben. Dazu zählen die Vorprogramme zu den Landesjugendkongressen oder Vorlagen für Workshops für ein Offenes Treffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der GRÜNEN JUGEND sollen alle Mitglieder Spaß an der Bildungsarbeit haben und etwas neues Lernen können. Deshalb wollen wir, wo möglich, verschiedene Workshop-Formate und verschiedene Workshop-Niveaus anbieten. Dazu wird das Bildungsteam die bisherigen Strukturen evaluieren und weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ausbildung von Multiplikator*innen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsarbeit in der GRÜNEN JUGEND Bayern muss über Multiplikator*innen funktionieren, die unsere Analysen in die Breite tragen können. Deshalb wollen wir bis Februar ein Konzept zur Ausbildung von Multiplikator*innen erarbeiten. Ziel ist die inhaltliche und methodische Ausbildung von 15 Menschen, die anschließend Bildungsangebote in Kreisverbänden in Bayern anbieten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits im kommenden Jahr sollen sie die Bildungsangebote der Grünen Jugend nach Möglichkeit mitgestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Antirassismus</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für das kommende Jahr wollen wir mit dem Team für Antirassistische Strategien auf den Erfahrungen aus diesem Jahr aufbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die erfolgreiche Vernetzung von migrantisierten Personen am Landesjugendkongress wollen wir fortsetzen und durch zusätzliche Online-Veranstaltungen erweitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einen Fokus wollen wir zudem auf die Förderung migrantisierter Mitglieder legen. Aus der Absage des Förderwochenendes im vergangenen Jahr wollen wir lernen und mit dem Team verschiedene Lösungsansätze durchsprechen. Auch eine Kooperation mit anderen Landesverbänden oder eine niedrigschwellige eintägige Veranstaltung wollen wir prüfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Umsetzung der Antirassistischen Strategie, die 2022 auf dem Bundeskongress beschlossen wurde, ist eine gesamtverbandliche Aufgabe. Deshalb wird das Team im kommenden Jahr eine Schulung für Kreisvorstände entwickeln und anbieten, die die Umsetzung auf Kreisebene thematisieren soll. In mehreren Terminen soll diese online stattfinden und so einen Beitrag zur Verbesserung der Verbandskultur leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>FINTA*-Förderung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Rechtsruck in unserer Gesellschaft ist es unerlässlich, weiterhin gegen das Patriarchat zu kämpfen und die Diskriminierung gegen Frauen, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen (im Folgenden FINTA*) zu stoppen. Hierfür arbeiten wir an der Umsetzung der bundesweiten Geschlechterstrategie und unterstützen die Kreisverbände bei feministischer Bildungsarbeit. Zusätzlich stellen wir auch auf Landesebene sicher, dass der gesamte Verband feministisch weitergebildet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die FINTA* Personen in unserem Verband sollen darüber hinaus eigene Förderungs- und Vernetzungsmöglichkeiten erhalten, die über feministische Bildung hinausgeht. Durch verschiedene Formate wie bspw. ein Bildungsseminar ausschließlich für FINTA* Personen zu einem ausgewählten Schwerpunktthema als auch Vernetzungsangebote auf Veranstaltungen der Landesebene sollen FINTA* Personen die Möglichkeit bekommen, sich thematisch weiterzubilden und durch Erfahrungsaustausch und Gemeinschaftsgefühl in ihrer politischen Arbeit gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verbandsarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Kampagne hat dazu beigetragen Strukturen zu festigen und neue Strukturen zu etablieren. Unser Verband hat deshalb die Möglichkeit schlagkräftig zu agieren. Gleichzeitig wollen wir unseren Verband weiterentwickeln und an neue Gegebenheiten anpassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>KV-LaVo-Werkstatt</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreisvorständevernetzungstreffen haben wir im vergangenen Jahr zu strategischen Orten weiterentwickelt. Die KV-LaVo-Werkstätten sind ein Ort, an dem die strategische Entwicklung unseres Verbandes eine Rolle spielt, ebenso wie die Weiterbildung und Vernetzung. Diese Veranstaltungen wollen wir auch weiterhin in diesem Rahmen nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Kreisverbände</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in dieser Kampagne haben wir wieder gemerkt: Die Ortsgruppen sind das Herzstück der Grünen Jugend. Nur mit den Kreisverbänden gemeinsam können wir Schlagkraft entwickeln und in die Breite wirken. Deshalb ist es uns auch in den nächsten Monaten wichtig, die Kreisverbände zu unterstützen, wo möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in diesem Jahr bieten wir wieder an, Kreisvorstände in ganz Bayern zu eintägigen Klausuren zu besuchen und dabei über den Kreisverband, die Arbeit im Vorstand und über die GRÜNE JUGEND zu sprechen. Dies ist ein weiterer Schritt in unserer Verbandsprofessionalisierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir das Gelernte aus unserer Bayern-kannst-du-gerecht-Kampagne nutzen und in eine schlagkräftige Europawahlkampagne umsetzen. Dazu wollen wir die Kreisverbände unterstützen, die richtigen Folgerungen aus unserer Kampagne zu ziehen und die Handlungsbedarfe umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Unterstützung der Kreisverbände wollen wir uns im kommenden Jahr auf zwei Dinge fokussieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zum einen wollen wir die Bildungsarbeit auf Kreisebene weiterentwickeln. Viele Menschen kommen zuerst auf Kreisebene in Kontakt mit der Grünen Jugend. Hier erfahren die meisten Menschen Bildungsarbeit und ihre politischen Wirkungsorte. Damit wir also viele Menschen mitnehmen können, brauchen wir gute Bildungsarbeit vor Ort. Wir wollen unsere Kreisvorstände deshalb in der Planung und Vorbereitung von Veranstaltungen schulen und so gute Bildungsarbeit in ganz Bayern ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zum anderen wollen wir unseren Fokus auf die Verbandskultur legen. Wir wollen mit unseren Kreisvorständen darüber sprechen, inwiefern es ihre Rolle ist, dafür zu sorgen, dass sich alle willkommen und wohl fühlen und wie sie das schaffen können. Insbesondere die Förderung von migrantisierten Menschen spielt dabei für uns eine Rolle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND braucht alle Kreisverbände, egal ob es vor Ort zwei aktive Mitglieder gibt oder 50. Deshalb wird der Landesvorstand im kommenden Jahr mit den ländlichen Kreisverbänden über Strategien sprechen, die eine Entwicklung der ländlichen Kreisverbände voranbringen. Ziel soll sein, Methoden zu entwickeln, die kleine Kreisverbände direkt umsetzen können und die Menschen vor Ort in ihrer Lebensrealität abholen. Wir wollen hierbei auch schauen, welche Ergebnisse sich auch auf mitgliederschwache städtische Kreisverbände anwenden lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch regelmäßige Rückmeldungen der Kreisverbände werden erfolgreiche Aktions- &amp; Veranstaltungsformate durch den Landesvorstand gesammelt und den KVs als Inspiration zur Verfügung gestellt. So besteht auch abseits des direkten Austausches bei GJ Bayern-weiten Events die Möglichkeit, voneinander zu lernen und zu profitieren.<br><br><br><br>
Für die politische Praxis und den Aufbau linker Mehrheiten wollen wir im kommenden Jahr Potenziale im Bereich des Organizing untersuchen. Wir wollen schauen, welche Schritte für uns sinnvoll und nutzbar sind und diese in verschiedenen Kreisverbänden testen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Teamstrukturen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Teams stellen eine gute Ausbildungs- und Einbringungsmöglichkeit dar, unterstützen den Landesvorstand und ermöglichen den Fokus auf verschiedene Bereiche. Deshalb wollen wir in den kommenden Monaten neue Teams einsetzen, die die alten Teams ablösen. Für dieses Jahr planen wir erneut eine Ausschreibung des Teams für Antirassistische Strategien und des Teams für Frauenförderung und Geschlechterstrategie. Das Bildungsteam werden wir beim Landesjugendkongress 2024-1 neu wählen. Im kommenden Jahr werden wir kein Redaktionsteam für den Einleger im Mitgliedermagazin „über:morgen“ mehr ausschreiben und wollen die freiwerdenden Kapazitäten für die Einrichtung eines Social-Media-Teams nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir bei der Arbeit mit den Teams im speziellen einen Fokus auf Ausbildung und Förderung der Teammitglieder legen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Kommunikation</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr wollen wir unsere Kommunikationsstrukturen ordnen und effizient gestalten. Es soll eine klare Aufteilung geben, welche Informationen per Mail, welche per Channel und welche über Austauschgruppen verteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zwischen Landesvorstand und Kreisvorständen soll es regelmäßige Austauschrunden geben und es sollen amtsspezifische Vernetzungsrunden für Sprecher*innen, Schatzmeister*innen und politische Geschäftsführungen eingeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Awareness</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Awareness-Pool wird bis zum Jahreswechsel 2023/2024 ausgebildet und nimmt anschließend seine Arbeit auf. Durch diesen Schritt wollen wir die Awareness-Arbeit in der GRÜNEN JUGEND Bayern voranbringen und Unterstützung bei allen Veranstaltungen anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Finanzen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Bayern spüren wir die Inflation und die gesunkenen Fördermittel. Daraus folgt, im kommenden Jahr einen großen Fokus auf die Regulation der Einnahmen zu setzen, um eine langfristige Sicherung unserer Formate sichern zu können. Dazu gehören gesamtverbandliche Strategien zur möglichst effizienten Nutzung von vorhandenen Mitteln und der Ermittlung neuer Möglichkeiten, wie eine neue Spendenstrategie und das Erproben von Fundraising bei Verbänden und Unternehmen. Weiterhin sollen die Kreisverbände in ihrer Finanzplanung umfassender unterstützt werden, um Planungen zu ermöglichen und Auskunft über die finanzielle Stärke unseres Verbandes zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pat*innen-Programm des Bundesverbands wollen wir konsequent umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlichkeits- und Bündnisarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit wollen wir zum einen Themen setzen und den Diskurs mitbestimmen. Zum anderen wollen wir durch eine zielgerichtete Ansprache junge Menschen politisieren und dazu bewegen, sich uns anzuschließen. Deshalb werden wir unsere Öffentlichkeitsarbeit an unseren Zielgruppen ausrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserem Auftreten stemmen wir uns dem Rechtsruck in Bayern entschieden entgegen und fordern soziale Politik für die Menschen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Bündnisarbeit</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Grüne Jugend als linken Player in Bayern etablieren. Dazu wollen wir auf Landesebene Bündnisse mitgestalten und selbstverständlich als linke Bündnispartnerin wahrgenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu wollen wir auch in unseren Kreisverbänden als stabile Bündnispartnerin wahrgenommen werden, auf die sich andere Orgas verlassen können. Dabei wird der Landesvorstand die Kreisvorstände methodisch und strategisch schulen und beratend zur Seite stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Wirfahrenzusammen sehen wir viel Potenzial, da hier Klimabewegung und Arbeiter*innenbewegung zusammengedacht werden. Deshalb wollen wir dieses Bündnis aktiv unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Social Media Arbeit</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Einsetzung eines neuen Teams wollen wir unseren Social-Media-Auftritt professionalisieren. Ziel ist, abwechslungsreiche und inhaltlich starke Öffentlichkeitsarbeit auf verschiedenen Kanälen, wie Tiktok oder Instagram, zu machen. Den Fokus legen wir darauf, die Reichweite zu vergrößern und viele weitere junge Menschen zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Team wird gemeinsam mit dem Landesvorstand eine Schulung für die Social Media-Arbeit auf Kreisebene vorbereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Pressearbeit</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die während der Kampagne gewonnene Presseaufmerksamkeit wollen wir im nächsten Jahr aufrechterhalten. Dadurch wollen wir in der Öffentlichkeit gezielt unsere Positionen vertreten und in den politischen Diskurs in Bayern eingreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Europawahl-Kampagne</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr finden die Wahlen zum Europa-Parlament statt und diese werden wir als GRÜNE JUGEND mit einer eigenen Kampagne begleiten. Wir orientieren uns dabei an den strategischen Leitlinien, die der Bundesverband vorgibt und wenden diese auf Bayern an. Die Europakampagne wird vor allem von den Kreisverbänden getragen, der Landesvorstand übernimmt dadurch eine unterstützende Rolle und steht den Kreisvorständen bei Fragen und Aktionen zur Hilfe. Dabei bilden wir die vom Bundesverband ausgebildeten Trainer*innen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben Aktionen wollen wir auch einen Fokus auf Bildungsarbeit legen. Wir wollen unsere Analysen schärfen und dabei auch kritisch auf die EU schauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der Bayern-kannst-du-gerecht-Kampagne haben wir nun viele erfahrene Mitglieder im Verband, die mit Kampagnendurchführung vertraut sind. Das wollen wir nutzen, um tolle Aktionen auf die Beine zu stellen und Sichtbarkeit zu schaffen. Gleichzeitig wollen wir dafür sorgen, dass die Erfahrungen auch an neue Mitglieder weitergegeben werden und so unsere Kampagnenfähigkeit stetig ausbauen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 15:59:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L2: Say no to the Status quo – endlich menschenwürdige Migrationspolitik machen!</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/say-no-to-the-status-quo-endlich-menschenwurdige-migrationspolitik-m-39077</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/say-no-to-the-status-quo-endlich-menschenwurdige-migrationspolitik-m-39077</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Debatten, die gerade herrschen, sind erschreckend. Forderungen nach menschenverachtender Gewalt an den europäischen Außengrenzen spielen bei diesen Debatten ganz oben mit. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Wir fordern ein offenes Europa, das Menschenleben schützt und Menschen willkommen heißt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Migrationspolitik in Deutschland erlebt gerade einen Rechtsruck. Olaf Scholz will in Zukunft “im großen Stil abschieben” und die EU beschließt mit deutscher Beteiligung und grüner Außenministerin ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS). Konkret bedeutet das: ein menschenverachtendes Außengrenzverfahren, eine Abschaffung des individuellen Grundrechts auf Asyl und eine längere Abschiebehaft. Wir sprechen hier von einer Diskursverschiebung, die nicht nur nach rechts geht, sondern auch tatsächliche Lösungsansätze verschleiert und die Schuld auf Menschen schiebt, die gerade ihr Zuhause verloren haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Migration wird wieder genutzt, um den Fokus auf Abschottung und Abschiebung zu lenken, anstatt wirklich eine Politik umzusetzen, die auch den grundlegenden Menschenrechten entspricht. Menschen, die zu uns kommen, sind Teil unserer Gesellschaft. Egal ob aus der Ukraine oder aus Afghanistan. Jeder Mensch, der in Europa ankommt, muss würdevoll aufgenommen werden. Dafür brauchen wir Kommunen, die helfen können und nicht weiter kaputt gespart werden und es braucht endlich auch eine echte Bleibeperspektive für Menschen die vor Krieg, Hunger und Not geflohen sind. Die Gründe aus denen Menschen von Zuhause fliehen sind individuell. Sichere Herkunftsstaaten zu benennen, die Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft eine Bleibeperspektive geben oder nicht, lehnen wir strikt ab!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weitere Asylverschärfungen lösen nicht das Problem, es braucht bessere Bedingungen für die Menschen hier vor Ort und für die Menschen auf der Flucht. Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND Bayern mehr europäische Solidarität statt weitere Abschottung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erwarten auch von der Grünen Partei, dass sie sich in der Bundesregierung und in Bayern zu ihren Werten bekennt und Seite an Seite mit uns für eine humane Geflüchtetenpolitik kämpft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schluss mit den Mauern um Europa und Deutschland</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während rechten Parteien an immer mehr Zuspruch gewinnen mit ihren Aussagen gegen Menschen, bleiben die Zustände an den Grenzen prekär. Deutschland braucht keine Grenzkontrollen- wir brauchen offene Grenzen und Solidarität, für uns ist klar, dass kein Zaun, keine Mauer, kein Asylzentrum dafür sorgen wird, dass weniger Menschen fliehen werden. Europa und Deutschland ignorieren die humanitäre Verantwortung und die Werte einer offenen und menschlichen Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Bayern wollen wir auch weiterhin für eine gerechte Migrationspolitik einstehen. Es braucht echte Lösungen, die Sicherheit schafft- an den Grenzen, in den Kommunen und auf Sozialer Ebene. Es müssen endlich die Menschen im Fokus stehen und nicht die Grenzen. Wir brauche eine humane Migrationspolitik, bei der Menschen durch das Asylrecht geschützt und nicht noch weiter entrechtet und traumatisiert werden. Für uns ist klar, dass eine humane Migrationspolitik die Basis für eine soziale und gerechte Gesellschaft ist. Wir stehen weiter für eine menschenrechtskonforme Asylpolitik. Dazu zählt für uns auch, dass es keine Außengrenzverfahren geben kann. Dadurch sehen wir das Menschenrecht auf individuelles Recht auf Asyl gefährdet!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Menschen willkommen heißen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen müssen von ihrer Ankunft an in Deutschland willkommen geheißen werden. AnkER-Zentren, wie sie die bayerische Staatsregierung betreibt und die große, gefängnisähnliche Aufnahmezentren darstellen, lehnen wir ab. Wir fordern die sofortige Schließung und eine dezentrale Unterbringung von geflüchteten Menschen. Geflüchtete müssen in Deutschland leben können, ohne ständige Angst vor einer Abschiebung zu haben und von einer Duldung in die nächste zu rutschen. Wir wollen Menschen eine dauerhafte Bleibeperspektive geben und Menschen beim Ankommen unterstützen. Dazu zählen das Recht auf eine eigene Wohnung, Aufnahmezentren und ein fester Job, der ihren Fähigkeiten entspricht. Für uns gehört zu einer guten Unterstützung auch das Auszahlen von Geld an Geflüchtete. Sachleistungen statt Geld auszugeben, lehnen wir ab. Eine härtere Grenze stoppt keine Migrationsbewegungen, sie macht sie nur gefährlicher. Deshalb setzen wir uns für einen Familiennachzug ein, um für Familien eine Möglichkeit zu eröffnen, ohne Flucht über das Mittelmeer nach Europa zu kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Abschaffung von Abschiebehaft. Menschen, die keine Straftat begangen haben, gehören nicht in Gefängnisse!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Abolish Frontex!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pushbacks und die Verbrechen an Menschenrechten durch FRONTEX müssen endlich aufhören. Eine menschliche Asylpolitik beginnt nicht erst in Europa, sie beginnt vor den Grenzen und bereits auf dem Mittelmeer. Die Seenotrettung gehört endlich entkriminalisiert- egal ob staatlich oder zivil, wir brauchen alle Schiffe der Seenotrettung, um endlich Menschen vor dem Ertrinken zu retten anstelle diese zurück ins Mittelmeer zu drängen. Weitere Kriminalisierungsversuchen wie zuletzt durch das Bundesinnenministerium verurteilen wir und fordern die Bundesregierung auf, davon Abstand zu nehmen. Die staatliche Seenotrettung muss wieder eingeführt und private Seenotrettungs-NGOs ausreichend finanziell unterstützt werden. Es müssen endlich legale Fluchtwege etabliert werden, die keine Menschenleben fordern. Schluss mit Meldungen von Booten, die wieder untergegangen sind und zahlreiche Leben gefordert haben-Menschenleben müssen gerettet werden! Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND Bayern eine gemeinsame europäische Rettungsmission und die Abschaffung der Grenzschutzagentur FRONTEX. Es braucht sichere Fluchtwege nach Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Entschieden für die Menschlichkeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass es in unserer Gesellschaft eine massive Diskursverschiebung gibt, verurteilen wir. Es gilt jetzt, Menschen bestmöglich zu integrieren und die systematische Entrechtung von Geflüchteten zu beenden! Die universellen Menschenrechte und das Recht auf Asyl sind sensibel und schützenswert. Als politische Linke müssen wir jetzt entschieden und geschlossen dafür kämpfen, dieses Herzstück der Menschlichkeit zu erhalten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 15:58:36 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L2: Say no to the Status quo – endlich menschenwürdige Migrationspolitik machen!</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/67429</link>
                        <author>Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern (dort beschlossen am: 27.10.2023)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/67429</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Debatten, die gerade herrschen, sind erschreckend. Forderungen nach menschenverachtender Gewalt an den europäischen Außengrenzen spielen bei diesen Debatten ganz oben mit. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Wir fordern ein offenes Europa, das Menschenleben schützt und Menschen willkommen heißt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Migrationspolitik in Deutschland erlebt gerade einen Rechtsruck. Olaf Scholz will in Zukunft “im großen Stil abschieben” und die EU beschließt mit deutscher Beteiligung und grüner Außenministerin ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS). Konkret bedeutet das: ein menschenverachtendes Außengrenzverfahren, eine Abschaffung des individuellen Grundrechts auf Asyl und eine längere Abschiebehaft. Wir sprechen hier von einer Diskursverschiebung, die nicht nur nach rechts geht, sondern auch tatsächliche Lösungsansätze verschleiert und die Schuld auf Menschen schiebt, die gerade ihr Zuhause verloren haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Migration wird wieder genutzt, um den Fokus auf Abschottung und Abschiebung zu lenken, anstatt wirklich eine Politik umzusetzen, die auch den grundlegenden Menschenrechten entspricht. Menschen, die zu uns kommen, sind Teil unserer Gesellschaft. Egal ob aus der Ukraine oder aus Afghanistan. Jeder Mensch, der in Europa ankommt, muss würdevoll aufgenommen werden. Dafür brauchen wir Kommunen, die helfen können und nicht weiter kaputt gespart werden und es braucht endlich auch eine echte Bleibeperspektive für Menschen die vor Krieg, Hunger und Not geflohen sind. Die Gründe aus denen Menschen von Zuhause fliehen sind individuell. Sichere Herkunftsstaaten zu benennen, die Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft eine Bleibeperspektive geben oder nicht, lehnen wir strikt ab!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weitere Asylverschärfungen lösen nicht das Problem, es braucht bessere Bedingungen für die Menschen hier vor Ort und für die Menschen auf der Flucht. Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND Bayern mehr europäische Solidarität statt weitere Abschottung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erwarten auch von der Grünen Partei, dass sie sich in der Bundesregierung und in Bayern zu ihren Werten bekennt und Seite an Seite mit uns für eine humane Geflüchtetenpolitik kämpft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schluss mit den Mauern um Europa und Deutschland</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während rechten Parteien an immer mehr Zuspruch gewinnen mit ihren Aussagen gegen Menschen, bleiben die Zustände an den Grenzen prekär. Deutschland braucht keine Grenzkontrollen- wir brauchen offene Grenzen und Solidarität, für uns ist klar, dass kein Zaun, keine Mauer, kein Asylzentrum dafür sorgen wird, dass weniger Menschen fliehen werden. Europa und Deutschland ignorieren die humanitäre Verantwortung und die Werte einer offenen und menschlichen Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Bayern wollen wir auch weiterhin für eine gerechte Migrationspolitik einstehen. Es braucht echte Lösungen, die Sicherheit schafft- an den Grenzen, in den Kommunen und auf Sozialer Ebene. Es müssen endlich die Menschen im Fokus stehen und nicht die Grenzen. Wir brauche eine humane Migrationspolitik, bei der Menschen durch das Asylrecht geschützt und nicht noch weiter entrechtet und traumatisiert werden. Für uns ist klar, dass eine humane Migrationspolitik die Basis für eine soziale und gerechte Gesellschaft ist. Wir stehen weiter für eine menschenrechtskonforme Asylpolitik. Dazu zählt für uns auch, dass es keine Außengrenzverfahren geben kann. Dadurch sehen wir das Menschenrecht auf individuelles Recht auf Asyl gefährdet!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Menschen willkommen heißen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen müssen von ihrer Ankunft an in Deutschland willkommen geheißen werden. AnkER-Zentren, wie sie die bayerische Staatsregierung betreibt und die große, gefängnisähnliche Aufnahmezentren darstellen, lehnen wir ab. Wir fordern die sofortige Schließung und eine dezentrale Unterbringung von geflüchteten Menschen. Geflüchtete müssen in Deutschland leben können, ohne ständige Angst vor einer Abschiebung zu haben und von einer Duldung in die nächste zu rutschen. Wir wollen Menschen eine dauerhafte Bleibeperspektive geben und Menschen beim Ankommen unterstützen. Dazu zählen das Recht auf eine eigene Wohnung, Aufnahmezentren und ein fester Job, der ihren Fähigkeiten entspricht. Für uns gehört zu einer guten Unterstützung auch das Auszahlen von Geld an Geflüchtete. Sachleistungen statt Geld auszugeben, lehnen wir ab. Eine härtere Grenze stoppt keine Migrationsbewegungen, sie macht sie nur gefährlicher. Deshalb setzen wir uns für einen Familiennachzug ein, um für Familien eine Möglichkeit zu eröffnen, ohne Flucht über das Mittelmeer nach Europa zu kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Abschaffung von Abschiebehaft. Menschen, die keine Straftat begangen haben, gehören nicht in Gefängnisse!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Abolish Frontex!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pushbacks und die Verbrechen an Menschenrechten durch FRONTEX müssen endlich aufhören. Eine menschliche Asylpolitik beginnt nicht erst in Europa, sie beginnt vor den Grenzen und bereits auf dem Mittelmeer. Die Seenotrettung gehört endlich entkriminalisiert- egal ob staatlich oder zivil, wir brauchen alle Schiffe der Seenotrettung, um endlich Menschen vor dem Ertrinken zu retten anstelle diese zurück ins Mittelmeer zu drängen. Die staatliche Seenotrettung muss wieder eingeführt und private Seenotrettungs-NGOs ausreichend finanziell unterstützt werden. Es müssen endlich legale Fluchtwege etabliert werden, die keine Menschenleben fordern. Schluss mit Meldungen von Booten, die wieder untergegangen sind und zahlreiche Leben gefordert haben-Menschenleben müssen gerettet werden! Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND Bayern eine gemeinsame europäische Rettungsmission und die Abschaffung der Grenzschutzagentur FRONTEX. Es braucht sichere Fluchtwege nach Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Entschieden für die Menschlichkeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass es in unserer Gesellschaft eine massive Diskursverschiebung gibt, verurteilen wir. Es gilt jetzt, Menschen bestmöglich zu integrieren und die systematische Entrechtung von Geflüchteten zu beenden! Die universellen Menschenrechte und das Recht auf Asyl sind sensibel und schützenswert. Als politische Linke müssen wir jetzt entschieden und geschlossen dafür kämpfen, dieses Herzstück der Menschlichkeit zu erhalten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 15:58:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1: Bayern muss gerecht!</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/bayern-muss-gerecht-5738</link>
                        <author>Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern (dort beschlossen am: 27.10.2023)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/bayern-muss-gerecht-5738</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Kampagne haben wir die Frage gestellt “Bayern, kannst du gerecht?”, weil wir ein Jahr hinter uns haben, in dem die Ungleichheiten noch viel mehr zugenommen haben, als davor. Während Menschen im Winter in kalten Wohnungen saßen und Angst vor der nächsten Heizkostenabrechnung hatten, haben Konzerne Milliarden-Gewinne eingefahren. Die Inflation hat die Menschen mit wenig Geld am härtesten getroffen und wirkliche Hilfe ist ausgeblieben: Der Mindestlohn wurde um lächerliche 41 Cent angehoben, die Einmalzahlung mit 300 € war praktisch sofort verpufft und für die Kindergrundsicherung ist nicht genug Geld da. Gleichzeitig können Unternehmen mit Steuererleichterungen in Höhe von 7 Milliarden Euro rechnen – das ist Umverteilung von unten nach oben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und während in Bayern um jedes Windrad gekämpft wird, schlägt die Klimakrise weltweit zu. Die Liste mit Unwettern, Waldbränden, Überschwemmungen, Rekordschneefällen ist endlos. Wir müssen lernen: Klimaschutz ist keine Selbstverständlichkeit, auch wenn die Klimakrise sichtbar wird. Wir müssen jeden Schritt hart erkämpfen, egal ob im Verkehrsbereich, bei der Energieversorgung, Gebäude-Sanierung oder in der Industrie. Und wir dürfen dabei nicht vergessen, dass der Wandel nur mit den Menschen gelingen kann. Wir müssen gemeinsam mit den Menschen für eine bessere Zukunft kämpfen und dabei für eine sozialen Ausgleich sorgen. Die Klimakrise können wir nicht besiegen, wenn Menschen Angst davor haben, dass sie für Klimaschutz bezahlen müssen, während Unternehmen dafür keine Verantwortung haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch anstatt diese großen Herausforderungen anzugehen und Lösungen zu bieten, werden zur Ablenkung Debatten über Migrationspolitik geführt. Die Überlastung der Kommunen führt zu neuen Debatten über Abschiebungen, Abschottung und der Abschaffung des individuellen Grundrechts auf Asyl. Diesen Positionen stellen wir uns entschieden entgegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Überlastung der Kommunen ist dabei eine logische Konsequenz aus Jahrzehnten der Sparpolitik und des Verzichts auf große Investitionen. Wenn das Geld der Kommunen nicht reicht, um den Aufgaben nachzukommen und für die Unterbringung und Integration von Geflüchteten weitere Einsparungen vorgenommen werden, spüren das viele Menschen ganz direkt in ihrem Alltag. Deshalb fordern wir, dass der Sparzwang für Kommunen endlich endet und Kommunen entsprechende Unterstützung von Landes- und Bundesregierung erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sparpolitik, die nun viele Kommunen lähmt, hat auch auf viele andere öffentliche Infrastrukturen von Gesundheitswesen über Digitalisierung bis zur Schieneninfrastruktur Auswirkungen. Deshalb fordern wir, die Schuldenbremse abzuschaffen und notwendige Investitionen endlich in die Hand zu nehmen. Nur wenn wir den Menschen zeigen, dass sie abgesichert sind und die soziale Krise nicht ignoriert wird, können wir den Rechtsruck beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Handeln statt verwalten! - Unsere Forderungen an die neue Landesregierung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In dieser angespannten gesellschaftlichen und politischen Lage muss die neue Landesregierung den Ansprüchen der Menschen gerecht werden. Wir fordern die neue bayerische Regierung zum Handeln auf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern zielstrebigen und konkreten Klimaschutz. Dazu zählt auch eine echte Mobilitätswende, mit kostenlosen und ticketlosen ÖPNV sowohl als ökologische als auch als soziale Maßnahme.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern umfassende Verbesserungen im Schulsystem, denn die aktuelle Situation und strukturelle Bedingungen trennen arm und reich und machen Kinder und Jugendliche krank.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern bezahlbare Mieten durch eine effektive Deckelung der Mieten und endlich genug Wohnraum auch in den Ballungszentren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein Ende der der Sparpolitik, denn diese verhindert im Heute dringend notwendige Investitionen in die Daseinsvorsorge und den Klimaschutz. Gleichzeitig müssen Kommunen endlich ausreichend finanziert werden, damit das Leben vor Ort wieder lebenswert wird und Kommunen Integrationsaufgaben gut bewältigen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar, dass die neue Regierung in der kommenden Legislatur signifikante Verbesserungen im Leben der Menschen verfolgen muss, denn Bayern ist ein Land voller Ungleichheiten. Diese sozialen und ökonomischen Konflikte muss die zukünftige Regierung angehen. Bayern braucht endlich eine sozialere Politik, die Gerechtigkeitsaspekte in den Vordergrund stellt und Verteilungsfragen stellt. Diese fordern wir von CSU und FW ein. Die Koalition darf die Menschen in der Krise jetzt nicht weiter alleine lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gemeinsam gegen den Rechtsruck und für eine starke politische Linke</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zeit vor der Landtagswahl und der Wahltag selbst waren ein Stresstest für die Demokratie und die Haltung gegen Rechts in Bayern. Gleichzeitig fanden die Wahlen in einer krisenhaften Zeit statt, in der wir uns als politische Linke fragen mussten, wie wir zum einen unsere Zukunft noch retten können und zum anderen viele Menschen ökonomisch verunsichert sind, armutsgefährdet sind oder in Armut leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Bayern ist ein Land voller Ungleichheiten. Diese offenliegenden sozialen und ökonomischen Konflikte müssen wir als GRÜNE JUGEND Bayern und als Teil der politischen Linken in den Fokus nehmen. Bayern braucht endlich eine soziale Politik, die Gerechtigkeitsaspekte in den Vordergrund rückt und Verteilungsfragen stellt – darauf pochen wir in den kommenden Wochen und Monaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Bayern wissen wir, dass der Gang zur Wahlurne alleine nicht reicht in einem Kampf um ein besseres Morgen. Als politischer Jugendverband geht es uns deshalb in Wahlkampfzeiten vor allem darum, Menschen nachhaltig zu politisieren und aktiv zu machen für ein besseres Morgen und ein gerechteres Bayern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig brauchen wir für echte Veränderungen eine starke politische Linke in Bayern, die in die Offensive geht und stärker wird. Dafür müssen wir uns organisieren und mehr werden. Das Schmieden linker Bündnisse und der Aufbau von linken Netzwerken haben eine gesteigerte Relevanz für uns. Dabei stellen wir Fragen von Teilhabe und Verteilung in den Fokus unserer politischen Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bayern-kannst-du-gerecht?-Kampagne </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die politische Linke zu stärken, haben wir deshalb einen starken Fokus auf soziale Themen gelegt. Die politische Linke muss endlich wieder lernen, die Menschen da abzuholen, wo sie gerade stehen. Dies ist uns mit unseren Forderungen und unserer Erzählung im Rahmen der Bayern-kannst-du-gerecht-Kampagne gut gelungen. Darauf wollen wir aufbauen und setzen diese Strategie deshalb fort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Bayern ist es uns gelungen, in vielen Orten Bayerns aktiv zu sein und darauf wollen wir aufbauen: Wir wollen in die Breite Bayerns wirken und nicht am Stadtrand der Großstädte halt machen. Deshalb gilt es für uns, diese Lehre in aktives politisches Handeln umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Einordnung der Landtagswahl</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ergebnisse der Wahl zeigen uns, dass ökologische Themen einen festen Kern von Wähler*innen hinter sich vereinen, aber auch, dass dieser Anteil aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage geschrumpft ist. Das bestätigt uns einerseits, dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt aber auch, dass im Punkto soziale Politik nachgebessert werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig betrachten wir die Wahlergebnisse der Parteien rechts der Mitte mit großer Sorge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rechtspopulistische, rassistische und antisemtische Positionen wurden in den letzten Monaten bis weit in die sogenannte &quot;Mitte&quot; der Gesellschaft hinein anschlussfähig. Hubert Aiwanger und die Freien Wähler konnten von Aiwangers Antisemtismus-Skandal sogar noch profitieren und gleichzeitig erstarkte auch in Bayern die extrem rechte AfD. Es zeigt sich also, dass (extrem) rechte Parteien sich neue Milieus erschließen konnten bzw. deren Positionen in Teilen der Bevölkerung normalisiert wurden. Dabei spielen neben tradierten rassistischen oder nationalistischen Weltbildern auch die aktuell angespannte finanzielle Lage vieler Menschen und damit einhergehende Verlustängste oder jahrelange Gefühle der Zurücksetzung durch tatsächliche Benachteiligung eine große Rolle.<br>
Dabei spielen neben tradierten rassistischen oder nationalistischen Weltbildern auch sowohl ein Gefühl der Vernachlässigung und Zurücksetzung, als auch Verlustängste eine große Rolle. Außerdem konnten sich antisemitische Verschwörungserzählungen während der Corona-Pandemie bis in die sogenannte &quot;Mitte&quot; hinein ausbreiten.<br><br>
In der Konsequenz sehen wir, dass rechtspopulistische und extrem rechte Parteien all diese Anschlusspunkte für ihre politische Erzählung und ihren Wahlkampf nutzen. Das bedeutet für uns, dass wir dagegenhalten müssen. Zum einen, indem wir klar Stellung gegen Rassismus und Antisemitismus beziehen und deutlich machen, wo Kontinuitäten zum NS liegen oder die Menschenwürde angegriffen wird. Und zum anderen, indem wir selbst für sozial gerechte Politik eintreten, die die (soziale) Infrastruktur, gerade auf dem Land, stärkt und den Menschen ihre materiellen Ängste nimmt. In Zeiten der multiplen Krisen sind viele Menschen verunsichert und sorgen sich um ihren Wohlstand. Bayern ist ein Land der Ungleichheiten, egal ob beispielsweise die hohen Mieten für Studis und Azubis in den Städten oder die niedrigen Renten, die ältere Menschen in die Armut stürzt. CSU, Freie Wähler und die AfD nutzen die Verunsicherung für ihre Hetze und spielen damit mit den Sorgen der Menschen. Gerade in diesen Zeiten braucht es eine soziale Politik, die die Fragen von Teilhabe und Verteilung in den Vordergrund stellt. So können wir den Vertrauensverlust in die Demokratie bekämpfen.<br><br>
Ein besonderes Augenmerk gilt dabei jungen Menschen, denn auch hier war ein erheblich rechteres Wahlverhalten als noch 2018 klar erkennbar. Das politische Erleben der Erstwähler*innen wurde von Krisenerfahrungen, existenziellen Zukunftsängsten und dem Gefühl, für &quot;die Politik&quot; nicht wichtig zu sein, geprägt. In den sozialen Medien, für viele junge Menschen die wichtigste Informationsquelle, dominieren an vielen Stellen Beiträge der AfD, von extrem rechten Influencer*innen oder aus der sogenannten, sexistischen &quot;Incel&quot;-Szene. Es verwundert kaum, dass einige junge Menschen in diesem Setting entsprechend politisiert werden. Als GRÜNE JUGEND Bayern müssen wir dieses Ergebnis deswegen als Auftrag nehmen, Politik gegenüber jungen Menschen so zu kommunizieren, dass die Lebensrealität junger Menschen adressiert wird und gleichzeitig konkrete, aber auch kurzfristig umsetzbare v.a. soziale Forderungen zur Verbesserungen dieser Realität aufgestellt werden. Und auch hier gilt, dass wir uns extrem rechten oder sexistischen Akteur*innen klar und deutlich entgegenstellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig ist für uns als politischer Jugendverband aber auch klar, dass wir ein gerechteres Bayern nicht mit der nächsten Wahl geliefert bekommen. Eine gerechtere Zukunft müssen wir selbst erkämpfen. Deshalb ist es unser Ziel, Menschen nachhaltig zu politisieren und aktiv zu machen für ein besseres Morgen und ein gerechteres Bayern. Mit einem starken sozialpolitischen und ökologischen Profil, das Gerechtigkeitsaspekte in den Vordergrund stellt, kämpfen wir für eine starke politische Linke in Bayern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Und jetzt? </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bayern hat ein enormes Problem mit Armut und Abstiegsängsten. Das Land ist im Wohlstand gespalten, große Teile leiden enorm unter der Inflation und den multiplen Krisen, die wir erleben. Diese soziale Schieflage wird von Rechten und Konservativen ausgenutzt, um zu hetzen. Gleichzeitig bringt die Klimakrise unsere Sicherheit in Gefahr. Es braucht unbedingt eine Politik, die entschieden dagegen vorgeht. Innerhalb der politischen Landschaft in Bayern gibt es eine Lücke für glaubwürdige Sozialpolitik und effektiven Klimaschutz. Diese Lücke wollen wir ausfüllen und damit unseren Auftrag, die politische Linke zu stärken, verfolgen. Als GRÜNE JUGEND Bayern kämpfen wir auf der Straße und üben Druck auf die Landes- sowie Bundesebene aus. Als Gesellschaft haben wir einen Anspruch auf gute Politik – diese fordern wir als GRÜNE JUGEND Bayern ein!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 15:57:03 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B20: Paula Heeß</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Paula-Heess-63571</link>
                        <author>Paula Heeß (KV Bayreuth-Stadt)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Paula-Heess-63571</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbungsfoto</h2><img src="/ljk23-2/Paula-Heess-63571/viewimage?sectionId=29409" alt="Bewerbungsfoto"><h2>Engagement</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Bayreuth</dd><dt>GJ Vita:</dt><dd>2022-2023 Frauen- und genderpolitische Sprecherin GJ Bayern // 2021 - 2022 Koordinatorin Fachforum Wirtschaft, Soziales &amp; Gesundheit // 2020 - 2021 Sprecherin der GJ Bayreuth</dd><dt>Weiteres Engagement:</dt><dd>Nachhaltigkeitsinitiative oikos </dd><dt>Hobbys:</dt><dd>Neu entdeckt: Triathlon Training // zu Spielen des 1. FCK fahren // Netflix bingen und immer neue Hobbys suchen </dd></dl><h2>Social Media</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Bewerbungstext/Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bewerbung als Ersatzdelegierte für den kleinen Parteitag</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>vor 4 Jahren bin ich den Grünen beigetreten, weil ich dachte, hier sind Leute am Start, die für Klimaschutz, menschenwürdige Migrationspolitik, Feminismus, Antirassismus und vernünftige, wissenschaftsbasierte Politik stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und jetzt? Überall ist der Rechtsruck zu spüren, der effektive Klimaschutz lässt weiter auf sich warten und bei der Gleichberechtigung der Geschlechter sind wir auch nicht wirklich weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politisch aktiv zu sein, ist aktuell einfach frustrierend. Und trotzdem ist es keine Option, aufzugeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen weiter kämpfen.<br>
Kämpfen für ein gutes Leben für alle, für mehr Solidarität, für unsere Zukunft!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade jetzt müssen wir uns als progressive Kräfte entschieden gegen jeden Rückschritt stellen und den Menschen zeigen, dass wir für echte Gerechtigkeit stehen und auch bereit sind, diese hart zu erarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei möchte ich unterstützen. Ich möchte gerne meine GJ Erfahrungen einbringen, unsere Analysen und Positionen bei den Grünen einfließen lassen und somit die Partei zu dem machen, wofür ich damals eingetreten bin: eine Partei, die Politik für alle macht, klimaneutral, feministisch und solidarisch.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Nov 2023 12:49:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B19: Mia Mistele</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Mia-Mistele-12805</link>
                        <author>Mia Mistele</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Mia-Mistele-12805</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbungsfoto</h2><img src="/ljk23-2/Mia-Mistele-12805/viewimage?sectionId=29409" alt="Bewerbungsfoto"><h2>Engagement</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Bamberg</dd><dt>GJ Vita:</dt><dd>Mitglied seit August 2023</dd><dt>Weiteres Engagement:</dt><dd>Oktober 2023-x CSD Bamberg e.V. Vorstand, 2019-2022 FFF Bamberg, 2022-x Verdi Jugend Bamberg/Oberfranken, 2021-2022 Beisitz Stadtjugendring, 2015-x Kirchliche Jugendarbeit </dd><dt>Hobbys:</dt><dd>Fotografie, Kochen, Radsport </dd></dl><h2>Social Media</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Instagram:</dt><dd>https://instagram.com/mia_mistele?igshid=MWE3MHdvaTlhcGQxMA==</dd><dt>Twitter:</dt><dd>https://x.com/miaodersoo?s=09</dd></dl><h2>Bewerbungstext/Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Petra-Kelly-Stiftung erfüllt eine wichtige Aufgabe: Workshops, Demokratieförderung und Veranstaltungen zu vielen anderen Themen. Gerade jetzt, in Zeiten von Krisen ist ihre Arbeit von hoher Bedeutung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ich würde gerne die Grüne Jugend in der Petra-Kelly-Stiftung vertreten und mich besonders für queer-feministische, pflege- und gesundheitspolitische Themen sowie für Demokratieförderung einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über euer Vertrauen würde ich mich sehr freuen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Danke!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Nov 2023 10:01:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B18: Elias Leikeb</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/elias-leikeb-36352</link>
                        <author>Elias Matthäus Leikeb</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/elias-leikeb-36352</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbungsfoto</h2><img src="/ljk23-2/elias-leikeb-36352/viewimage?sectionId=29409" alt="Bewerbungsfoto"><h2>Engagement</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Bamberg-Stadt</dd><dt>Weiteres Engagement:</dt><dd>&quot;Grün gegen rechts&quot; Bamberg</dd><dt>Hobbys:</dt><dd>Schach, aber schlecht.</dd></dl><h2>Social Media</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Instagram:</dt><dd>emleikeb</dd></dl><h2>Bewerbungstext/Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Liebe Mitstreitende!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Petra-Kelly-Stiftung ist eine wichtige Einrichtung. Und sie ist mit einem latent elitären Geist durchzogen, der den Zweck ihrer Arbeit untergräbt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was meine ich damit? Ich meine das, was sich in der Soziologie &quot;Habitus&quot; nennt. Nicht nur Teilnahmebeiträge für Wochenendtrips im dreistelligen Bereich, sondern auch ein Ressort auf der Website, das als &quot;Leichte Sprache&quot; betitelt wird - und abseits einer Erklärung des Wahlsystems gar keinen Inhalt hat. Und was Inhalte angeht, ist die letzte Veranstaltung im Kontext Feminismus ungefähr ein halbes Jahr her. Demokratieförderung ist so aber nicht realistisch. Hier müssen wir ansetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ich möchte das tun und ich glaube, dazu befähigt worden zu sein - mein Lehramtsstudium fällt genau in den Bereich solcher Bildungsarbeit, auch in den Bereich von Fragen der Bildungsgerechtigkeit. Deswegen ist das für mich auch eine Herzensangelegenheit, für die ich um Euer Vertrauen werbe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Euer Elias<br></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Nov 2023 09:08:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu I1: Daniel Halemba, MdL der AfD, muss zurücktreten!</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/62927/amendment/70154</link>
                        <author>Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern (dort beschlossen am: 11.11.2023)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/motion/62927/amendment/70154</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_29424_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 0 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das Erstarken rechter Positionen und rechter Parteien wie der AfD ist besorgniserregend. Auch die bayerischen Landtagswahlen haben gezeigt, dass der Zuspruch für rechte Politik wächst. Zeitgleich mehren sich die Beispiele für die extreme Gesinnung der AfD.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 15 bis 18:</h4><div><p>Vorfall, dass bei der AfD inzwischen sogar die offensichtliche Verherrlichung des Nationalsozialismus begrüßt wird.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Für uns ist jedoch klar: Wer sich positiv auf den Organisator der Shoa Heinrich Himmler und das NS-Regime bezieht, kann kein Landtagsabgeordneter sein.</del></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Fall Halemba ist eine weitere Eskalation in der lang ersichtlich rechten Weltanschauung der Partei. Für uns ist jedoch klar: Wer sich positiv auf den Organisator der Shoa Heinrich Himmler und das NS-Regime bezieht, oder dies in den eigenen Reihen toleriert, ist eine Gefahr für unsere Demokratie, unsere Sicherheit und das gesellschaftliche Zusammenleben.<br>Alle demokratischen Parteien sind aufgerufen, sich gegen den Rechtsruck im Land klar zu positionieren und ihm aktiv entgegen zu wirken. Das Aufgreifen rechter Positionen und narrative oder gar die Zusammenarbeit mit der AfD ist mit dem Schutz der Demokratie nicht vereinbar. Wir verurteilen Vorstoße und Entwicklungen in diese Richtung scharf.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 21 bis 25:</h4><div><p>Darüber hinaus muss das Innenministerium in Bezug auf die Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg aktiv werden und ein Vereinsverbot ernsthaft prüfen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mindestens aber muss die Gemeinnützigkeit des Vereins aberkannt werden.</ins> Es ist aufgrund der aufgefundenen Gegenstände sehr wahrscheinlich, dass die Burschenschaft sich aktiv gegen die Demokratie und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">das</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die im</ins> Grundgesetz <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">verankerten Menschenrechte </ins>stellt. Dies kann nicht geduldet werden!</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Nov 2023 00:02:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B17: Ilka Dorothea Schnelle</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Ilka-Dorothea-Schnelle-38456</link>
                        <author>Ilka Dorothea Schnelle</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Ilka-Dorothea-Schnelle-38456</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbungsfoto</h2><h2>Engagement</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Bamberg</dd><dt>GJ Vita:</dt><dd>seit 2020 Mitglied, 02/2021-11/2022 Mitglied im Einleger-Team der GJ Bayern, seit 02/2023 Mitglied im Geschlechterstrategien-Team der GJ Bayern, seit 06/2023 Politische Geschäftsführerin der GJ Bamberg</dd><dt>Hobbys:</dt><dd>Pflanzen, Yoga und Lesen</dd></dl><h2>Social Media</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Instagram:</dt><dd>ilka_dorothea</dd></dl><h2>Bewerbungstext/Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichberechtigung? In weiter Ferne! Noch über 100 Jahre wird es dauern, wenn unsere Gesellschaft nicht bald etwas verändert. Statt dringend notwendigen Fortschritten erleben wir aktuell nur noch Rückschritte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In DAX-Vorständen sitzen mehr Christians als Frauen, die Gender Pay Gap existiert nach wie vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Pandemie hat die bestehenden Ungleichheiten in den letzten Jahren sogar wieder verstärkt, weil Frauen vermehrt in die Care-Arbeit gedrängt wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die erstarkende Rechte macht patriarchale Gewalt gegenüber Frauen und queeren Menschen gesellschaftstauglich und hält damit ganz nebenbei ein kapitalistisches System aufrecht, von dem nur eine winzige Personen-Gruppe profitiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Staat übt stille Gewalt aus, indem er an diesen Ungerechtigkeiten nichts ändert und die Schuld auf Alleinerziehende, Opfer von gewaltvollen Beziehungen und Frauen im Allgemeinen abwälzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzielle Abhängigkeiten und ökonomische Ungerechtigkeiten sind ein großes Problem, für das auf Regierungsebene aktuell keine zufriedenstellende Lösungen vorliegen. FINTA* werden am Arbeitsplatz diskriminiert, schlechter bezahlt und sind seltener in Führungspositionen. Dafür brauchen wir politische Lösungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pressefreiheit? Auf dem absteigenden Ast. Die NGO &quot;Reporter ohne Grenzen&quot; veröffentlicht jedes Jahr eine Rangliste über die Pressefreiheit weltweit. Dieses Jahr stuft sie die Lage für die freien Medien in ungefähr 70 Prozent der Ländern als problematisch ein. Nur in 52 Ländern ist die Lage der Presse &quot;gut&quot; oder &quot;zufriedenstellend&quot;. Desinformation ist vor allem in Kriegs- und Krisenzeiten ein wachsendes Problem. Beispiel in jüngster Zeit ist die ungeprüfte Verbreitung von Propaganda der Hamas durch eigentlich angesehene Medienhäsuer weltweit. Wir brauchen eine Qualitätskontrolle für zweifelhafte Quellen, bevor Milliarden von Menschen nicht mehr unterscheiden können, wem sie überhaupt noch glauben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Deutschland hat sich die Situation merklich verschlechtert. Medienschaffende werden immer häufiger bei der Ausübung ihrer Arbeit behindert oder sogar dafür angegriffen. Ein Drittel der befragten Journalist*innen geben an, dass anwesende Polizist*innen tatenlos zugesehen oder teilweise den Betroffenen die Schuld für die Vorfälle gegeben haben. Eine freie Presse gehört zu einer funktionierenden Demokratie dazu. Sie muss auch von der Polizei verteidigt und geschützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig muss dafür gesorgt werden, dass die Menschen, die in Redaktionen sitzen, und die Medien produzieren, die wir alle konsumieren, auch die gesellschaftliche Realität abbilden. Denn die eigene Lebensrealität beeinflusst stark, welche Themen wie in der Berichterstattung auftauchen. Dafür muss die redaktionelle Ausbildung für mehr Menschen zugänglich gemacht und besser vergütet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Superwahljahr? Direkt um die Ecke. Im kommenden Jahr steht nicht nur die Europawahl an. In Sachsen, Thüringen und Brandenburg finden Landtagswahlen statt, in insgesamt zehn Bundesländern Kommunal- oder Bezirksversammlungswahlen. Jetzt ist es wichtiger denn je, linke Positionen zu verteidigen und zu stärken. Ich möchte meinen Teil weiterhin beitragen und kandidiere deswegen als Deligierte für den Kleinen Länderrat der Grünen Jugend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ich würde mich über euer Vertrauen freuen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eure Ilka</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 23:32:02 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B16: Leonie Pfadenhauer </title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Leonie-Pfadenhauer-15977</link>
                        <author>Leonie Pfadenhauer (KV Bamberg-Stadt)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Leonie-Pfadenhauer-15977</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbungsfoto</h2><img src="/ljk23-2/Leonie-Pfadenhauer-15977/viewimage?sectionId=29409" alt="Bewerbungsfoto"><h2>Engagement</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>KV Bamberg</dd><dt>GJ Vita:</dt><dd>07/2019 bis 07/2020 Sprecherin der Grünen Jugend Bamberg  07/2021 bis 2022 Beisitzerin im Vorstand der Grünen Jugend Oberfranken 2022 bis jetzt Sprecherin der Grünen Jugend Oberfranken 11/2023 bis jetzt Beisitzerin im Landesvorstand der Grünen Jugend Bayern</dd><dt>Weiteres Engagement:</dt><dd>Seit 2020 jüngstes Mitglied im Bamberger Stadtrat </dd></dl><h2>Social Media</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Instagram:</dt><dd>leonie_philine</dd></dl><h2>Bewerbungstext/Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>wir leben in politisch beängstigenden Zeiten, in Zeiten, in denen ein Rechtsruck für uns alle spürbar ist. Dieses Jahr holte die AfD in Bayern fast 15 Prozent, in Hessen ist sie die zweitstärkste Kraft. Soziale Politik ist das, was wir brauchen, um dem effektiv entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ungerechtigkeiten, Chancenungleichheiten, eine immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich und die Abwägung zwischen Menschenwürde und wirtschaftlichem Wachstum. Die Ängste und Sorgen der Menschen werden von der rechtspopulistischen AfD für ihre Zwecke verwendet. Es hilft keine Immer-Weiter-So-Politik, es helfen auch keine schwammigen Antworten auf alles, was heute wirklich zählt. Es braucht eine klare antifaschistische und sozial gerechte Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn „Nie wieder!“ ist Jetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir als Grüne Jugend, sind eine starke Stimme bei der Forderung nach einer sozialen Politik, nach Zusammenhalt und Solidarität. Wir müssen eine Politik gestalten, die für alle Menschen gleichermaßen zugänglich ist. Bildung und Gesundheitsversorgung dürfen nicht vom eigenen Geldbeutel oder dem der Eltern abhängen. Wir müssen uns für eine gerechte Verteilung von Wohlstand und gleiche Chancen für alle Menschen einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ich würde mich freuen, mit eurem Vertrauen als Ersatzdelegierte am kleinen Parteitag bereit zu stehen, die Analysen und Themen der GJ Bayern in die Grünen Bayern zu tragen und eure Stimme vor Ort zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eure</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leonie</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 21:33:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B15: Marc Urban</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Marc-Urban-5940</link>
                        <author>Marc Urban (KV Erlangen-Stadt)</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Marc-Urban-5940</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbungsfoto</h2><h2>Engagement</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>Erlangen</dd><dt>GJ Vita:</dt><dd>Mitglied seit 2018 // GJ Erlangen Vorstand 2019 // Bundes-Social-Media-Team 2020-2022 // Kampagnenteam und Kampagnenbotschafter der GJ Bayern 2023</dd><dt>Weiteres Engagement:</dt><dd>Stadtrat seit 2020 // ver.di seit 2021</dd><dt>Hobbys:</dt><dd>Fußball, Clubbing, Konzerte</dd></dl><h2>Social Media</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Instagram:</dt><dd>marc_urban</dd><dt>Facebook:</dt><dd>urban910</dd><dt>Twitter:</dt><dd>urban910</dd></dl><h2>Bewerbungstext/Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>leider kann ich aus familiären Gründen nicht persönlich beim LJK dabei sein. Ich grüße euch aber ganz dolle aus der Ferne!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;Gegen jeden Antisemitismus! Egal ob völkisch, antiimperialistisch, islamistisch oder christlich: Antisemitismus ist so salonfähig wie lange nicht. Querdenker:innen verbreiten Verschwörungstheorien, türkisch-islamistische Nationalist:innen bedrohen Synagogen, linke Antiimperialist:innen versuchen Israel zu delegitimieren und Nazis morden fleißig weiter. Wir brauchen mehr Aufklärungsarbeit in Schulen und für die Gesellschaft und müssen JEDEN Antisemitismus enttarnen um uns konsequent dagegenstellen zu können.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie ihr vielleicht an der Erwähnung von Querdenken bemerkt habt, das ganze ist ein Zitat. Ein Zitat aus einer Rede von mir aus dem Jahr 2021. Dass nun 2 Jahre später, die Bedrohungslage für jüdisches Leben in Israel, Deutschland und weltweit einen noch größeren Tiefpunkt erreicht ist erschrenkend. Wer jetzt aber die Schuld hierfür auf migrantische Menschen und Muslime (im wahrsten Sinne des Wortes) abschieben möchte macht die Rechnung ohne die Grüne Jugend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antisemitismus war nie weg. Im Gegenteil: Über Jahrzehnte waren die Täter der Shoa, weiterhin in unseren Verwaltungen und der Justiz aktiv. Der Verfassungsschutz wurde von Antisemiten und Nazis aufgebaut und nie entnazifiziert. Und im nächsten Polizeirevier finden wir mehr Täter in Uniform als in Handschellen. Die Kontinuität des Antisemitismus im Land der Täter wird in der Mitte der Gesellschaft noch immer geleugnet. Die Deutschen sind zwar Errinnerungsweltmeister, doch die Errinnerung ist meist nur ein reiner Sprechakt.<br><br>
Gedenken muss daher für uns heißen, antifaschistisch zu kämpfen. Und zwar gegen alle Kräfte die sich einer befreiten Gesellschaft entgegenstellen. Kämpfen also, gegen jeden Antisemitismus. Egal ob völkisch, antiimperialistisch, islamistisch oder christlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Educate, Agitate, Organize!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Egal ob Antifaschistische Kämpfe wie dieser oder linker Machtaufbau im Allgemeinen: Wir als GRÜNE JUGEND leisten gute Bildungsarbeit helfen damit Menschen zu empowern. Und zeitgleich lernen wir auch stets von einander.<br>
Ich durfte in den vergangenen 5 Jahren extrem viel in der Grünen Jugend lernen und erproben - Egal ob Social Media Team auf Bundesebene oder die Kampagnenarbeit mit euch allen im vergangenen Jahr - Ich durfte auf den unterschiedlichsten Ebenen in diesem Verband mitwirken und viele Menschen in diesem Verband kennen und schätzen lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zwar lege ich meinen Schwerpunkt in Zukunft wieder auf meinen allerliebsten Erlanger Kreisverband und die Arbeit vor Ort, aber so ganz rausziehen möchte ich mich auf den beiden andern Verbandsebenen dann auch nicht. Deswegen wäre es mir eine Freude diesen Landesverband beim Länderrat vertreten zu dürfen und meine Erfahrungen in die Debatten ein bringen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ich freu mich über deine Stimme.<br><br>
Solidarische Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Euer Marc</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 19:53:52 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B14: Karoline Köster</title>
                        <link>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Karoline-Koster-60422</link>
                        <author>Karoline Köster</author>
                        <guid>https://gj-bayern.antragsgruen.de/ljk23-2/Karoline-Koster-60422</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbungsfoto</h2><img src="/ljk23-2/Karoline-Koster-60422/viewimage?sectionId=29409" alt="Bewerbungsfoto"><h2>Engagement</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kreisverband:</dt><dd>München</dd><dt>GJ Vita:</dt><dd>seit April 2023: Mitglied im Bildungsteam der GJ Bayern // seit April 2023: Mitglied im Kampagnenteam der GJ München // seit Januar 2023: Koordi OG Ost der GJ München // November 2022 bis April 2023: Mitglied im Bildungsteam der GJ München // November 2021 bis November 2022: Mitglied im Frauenförderungsteam der GJ München // seit 2021: Mitglied der GRÜNEN JUGEND</dd><dt>Hobbys:</dt><dd>Musik machen, Häkelprojekte anfangen und abbrechen und Kaffee trinken</dd></dl><h2>Social Media</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Instagram:</dt><dd>@karokoes </dd></dl><h2>Bewerbungstext/Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Solidarität grenzenlos!“ – unter diesem Motto haben wir uns im Oktober als GRÜNE JUGEND auf unserem Bundeskongress getroffen. In einer Zeit, in der der Rechtsruck immer spürbarer wird, die arbeitende Klasse immer weiter gegeneinander ausgespielt wird und Menschenrechte durch menschenverachtende Abschottungspolitik immer weiter ausgehöhlt werden, ist es essenziell, dass wir als GRÜNE JUGEND Seite an Seite mit unseren Bündnispartner*innen für Solidarität kämpfen - überall!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf die Krisen, auf den Rechtsruck und auf die Sorgen und Abstiegsängste der Menschen braucht es dringend solidarische, linke Antworten. Doch die bleiben aus. Dabei fehlt es nicht an Lösungen, sondern am politischen Willen. Die Erhöhung des Mindestlohns um 41 Cent ist absurd niedrig und alles andere als armutsfest, die Mieten können sich viele von uns schon lange nicht mehr leisten und aus Angst vor der nächsten Nebenkostenabrechnung frieren viele den ganzen Winter mit Wärmflasche und Früchtetee. Dass so viele Menschen Abstiegsängste haben und unter dem aktuellen Sparkurs leiden, ist Wasser auf den Mühlen der Rechten. So kann es nicht bleiben, aber wir können nicht davon ausgehen, dass sich die Probleme von selbst lösen. <strong>Unsere Antwort? Organisierung! Linke Politik müssen wir uns erkämpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür gibt es im kommenden Jahr viel zu tun und viele Menschen zu erreichen. Mit einer Europakampage, bei der wir im ganzen Land klarmachen, dass sich für ein gerechtes Europa extrem viel ändern muss, gehen wir dafür einen wichtigen Schritt. Einer Politik, die reiche immer Reicher macht und Arme immer ärmer, die die Privatisierung unserer Grundbedürfnisse vorantreibt und dem rassistischen, menschenverachtenden Abschottungskurs der EU stellen wir uns entschieden entgegen. <strong>Wir stehen für ein solidarisches Europa ein, das Menschen statt Grenzen schützt!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND liegt viel vor uns. Die Europawahl, Wahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg und so viel mehr. Uns als linken Jugendverband braucht es da sehr dringend! Für die kommende Zeit stellen wir dafür auf dem Länderrat die Weichen. Gern würde ich daher für euch zum Länderrat fahren und dort meinen Teil und unsere Perspektive zu einer starken, solidarischen GRÜNE JUGEND beitragen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür würde ich mich über euer Vertrauen freuen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alles Liebe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Karo</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 15:34:30 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>